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Active Directory Health Check

Darauf sollten Sie achten

Active Directory Health Check: Darauf sollten Sie achten

  • 10 Dezember 2019

Active Directory (AD) ist das Kernstück jeder Microsoft Windows basierten IT-Infrastruktur. Damit der Verzeichnisdienst ordnungsgemäß funktioniert, sollte er regelmäßige Health Checks durchlaufen. So können Sie reibungslose Geschäftsabläufe sichern. Welche Aspekte zu einem AD Health Check dazu gehören, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum Active Directory Health Checks wichtig sind

Active Directory (AD) bildet das Herzstück einer jeden IT-Infrastruktur, die sich auf Microsoft Windows stützt. Es dient der Koordination der Netzwerk- und Sicherheitsverwaltung. Zahlreiche Anwendungen und Dienste einer Organisation hängen tagtäglich auf die eine oder andere Art und Weise von Active Directory ab: Von Exchange über SharePoint bis hin zu SQL Servern sowie weiteren (Dritt-)Herstellersystemen. Darüber hinaus werden Authentifizierung und Zugriffe von Benutzern gesteuert.

Das Active Directory frei von Fehlern zu halten, ist in vielfacher Hinsicht entscheidend: Sei es beispielsweise, um reibungslose Geschäftsabläufe sicherzustellen, Mitarbeiterproduktivität optimal zu gewährleisten oder zum Schutz von Daten. Letztendlich muss ein AD fehlerfrei sein, damit sich Benutzer ordnungsgemäß und unverzüglich authentifizieren und auf die Ressourcen, die sie für ihre Arbeit benötigen, zugreifen können. Berechtigungen und vieles mehr lassen sich in Active Directory delegieren. Aus diesen Gründen ist ein einwandfrei funktionierender Verzeichnisdienst unabdingbar!

Um das Active Directory leistungsfähig zu halten, sollte dieses regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Die AD ist im Grunde genommen eine Multimaster Datenbank, die gepflegt sein will. Genau aus diesen Gründen sind AD Health Checks in regelmäßigen Abständen sinnvoll und empfehlenswert.

Diese Aspekte dürfen im Active Directory Health Check nicht fehlen

Im Rahmen des Health Checks sollten folgende Punkte geprüft werden:

1. Replikation

AD ist ein Verzeichnisdienst, Änderungen im Verzeichnis werden zwischen den Domänencontrollern, auf denen Kopien des Verzeichnisses gespeichert sind, repliziert. Somit ist eine Datenintegrität sichergestellt.

2. Domain Name System (DNS)

DNS ist das Namensauflösungsprotokoll für TCP/IP-Netzwerke. Es ist wesentlicher Bestandteil des Internets und ermöglicht es uns, einfach zu merkende alphanumerische URLs statt kryptischer IP-Adressen zu nutzen.

3. Gruppenrichtlinien

Eine Gruppenrichtlinie ist ein effektives Hilfsmittel für die zentralisierte Verwaltung von Domänencontrollern, Mitgliedsservern, Desktops und Benutzern. Sämtliche Gruppenrichtlinien müssen korrekt über alle Domänencontroller hinweg synchronisiert werden.

4. Standorttopologie

Die Standorttopologie beeinflusst in beträchtlichem Maße, wie leistungsstark das Netzwerk ist und ob Benutzer auf Netzwerkressourcen zugreifen können. DNS-Server müssen beispielsweise an den richtigen Stellen im Netzwerk eingebunden sein, um Probleme im Hinblick auf Datenlast, Replikation und Fehlertoleranz zu vermeiden.

5. Domänencontroller (DC)

Domänencontroller gehören eigentlich auch zur Standorttopologie. Aufgrund der Wichtigkeit von DCs sollten diese allerdings gesondert betrachtet werden. Der Domänencontroller ist „der“ Server, der die Domäne und seine verschiedenen Objekte zentral verwaltet und kontrolliert. Anwender, die sich an einer Netzwerkdomäne anmelden möchten, wenden sich immer zuerst an den für ihre Domäne zuständigen Domänencontroller. Ein Ausfall aller DCs wäre somit ein Worst-Case-Szenario für jede Firma, die mit Windows Active Directory arbeitet.

Fazit

Für jedes Unternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, das Active Directory fehlerfrei zu halten. Probleme mit AD können sich unter anderem negativ auf die Sicherheit, Leistung, Verfügbarkeit und Produktivität auswirken. Wie genau die Prüfung erfolgt, welche Tools und oder Methoden angewendet werden, um möglichen Problemen auf die Spur zu kommen, erläutern wir in einem der folgenden Blogbeiträge.

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