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10 Tricks

Adobe Photoshop optimieren

10 Tricks, mit denen Sie Ihre Adobe Photoshop Leistung optimieren können

Photoshop hat vor kurzem seinen 26. Geburtstag gefeiert. Doch was viele nicht wissen: Das Programm bietet einige Optionen, um seine Leistung zu steigern. Wir haben eine detaillierte Übersicht für Sie zusammengestellt und zehn Tipps und Tricks ausfindig gemacht, damit Sie schnell & effizient mit Adobe Photoshop (erhältlich in der Creative Cloud) arbeiten können.

Passen Sie die Photoshop Voreinstellungen an

1. Anpassen der Cache-Stufen

Die Bildzwischenspeicherung hilft dabei, den Darstellungsprozess von hochauflösenden Bilder zu beschleunigen. Bis zu acht Stufen können für zwischengespeicherte Bilddaten festgelegt werden. Bitte beachten Sie: Das Erhöhen der Cache-Stufen wird die Reaktionsempfindlichkeit von Photoshop verbessern, aber es dauert länger, die Bilder zu laden. In den Voreinstellungen sind drei Cache-Voreinstellungen verfügbar: Klein, viele Ebenen (für Bilder mit kleineren Pixel-Dimensionen); Groß, wenige Ebenen (für Bilder mit größeren Pixel-Dimensionen) und Standard. Cache-Stufen können auch manuell definiert werden.

2. Anpassen der Speichernutzung

Photoshop nutzt standardmäßig 70% des verfügbaren RAM. Eine Änderung der Speichernutzung hat positive Auswirkungen auf die Photoshop-Leistung. Dafür den Slider in der „Speichernutzung“ verschieben, um die Einstellung zu ändern. Nutzer können durch die Erhöhung der RAM-Allokation auf 100% das meiste aus Photoshop herausholen, so lange keine anderen Anwendungen ausgeführt werden.

Tipp: Um die ideale RAM-Verteilung für das eigene System zu finden, ist es ratsam, die Einstellungen stufenweise um 5% zu ändern und die Leistung von Photoshop in der Effizienz-Statusleiste im Auge zu behalten.


3. Definieren der Grafik-Prozessor-Einstellungen (GPU)

Eine GPU-Beschleunigung, welche die Bildschirmnachzeichnung optimiert, bietet ebenfalls Raum für Verbesserungen. Der Treiber Ihrer Grafikkarte muss up-to-date gehalten werden, um Funktionen zu optimieren. Ein anderer Trick ist die Aktivierung von OpenCL. Diese Technologie erlaubt es Anwendungen den GPU zu nutzen und dadurch die Weichzeichnergallerie und Video-Panoramen zu verbessern. Sie finden OpenCL in den Voreinstellungen unter „Erweiterte Einstellungen“.

Feinabstimmung der Photoshop-Funktionen

1. Anpassen der Wiederherstellungs- und Hintergrundspeicheroptionen

Photoshop aktiviert die Einstellung “Im Hintergrund speichern” standardmäßig. Das bedeutet, dass weiter gearbeitet werden kann, auch wenn „Speichern“- oder „Speichern unter“-Kommandos ausgeführt werden. Die Voreinstellung „Automatisches Speichern von Wiederherstellungsinformationen“ ist verfügbar, wenn Sie im Vorfeld diese Funktion eingestellt haben. Sie speichert in festgelegten Intervallen Wiederherstellungsinformation für jede geöffnete Datei. In den meisten Fällen beeinflusst das die Arbeit in Photoshop nicht. Es kann aber eventuell zu Verzögerungen bei der Bearbeitung großer Dateien kommen, die sehr viel größer sind als der verfügbare Arbeitsspeicher (RAM). Aber auch dieses Problem kann sehr leicht gelöst werden: Die voreingestellten Zeitintervalle für das „Automatische Speichern von Wiederherstellungsinformationen“ kann verlängert oder gänzlich deaktiviert werden. Sie sollten dabei jedoch beachten, dass niedrigere Werte für die Wiederherstellungsintervalle größeren Schutz gegen Abstürze bieten.

2. Leeren der Zwischenablage

Die Zwischenablage zu leeren ist immer ein simpler, aber effektiver Weg die Photoshop-Leistung zu verbessern. Das Kopieren und Einfügen großer Datenmengen vergrößert den Inhalt der Zwischenablage, oft werden die Daten nach dem Einfügen aber nicht mehr gebraucht. Den wertvollen RAM sollten Sie schnell wieder nutzbar machen.

3. Die Zwischenablage nicht exportieren

Es gibt noch andere Tricks, um die Zwischenablage zu nutzen: Das Deaktivieren der Option “Zwischenablage exportieren” kann viel Zeit sparen, wenn große Datenmengen in Photoshop kopiert werden, die nicht in andere Applikationen eingefügt werden. Die Option befindet sich in den „Voreinstellungen“ unter „Allgemein“.

4. Ideale Nutzung von Ebenen

Ebenen sind fundamental für die Arbeit in Photoshop, aber sie steigern die Dateigröße immens und schlucken daher Zeit. Nachdem Änderungen an den Ebenen vorgenommen wurden, ist es wichtig, sie zu reduzieren, um die Dateigröße zu verkleinern. Das funktioniert, indem Sie in der Menüleiste den Punkt „Ebene“ auswählen und dann mit einem Rechtsklick (Windows) oder Ctrl-Klick (Mac OS) auf „Auf eine Ebene reduzieren“ gehen. Die Option „Bild reduzieren“ reduziert alle Bilder in einer Datei zur selben Zeit. Es ist also sehr ratsam, leere Ebenen zu entfernen.
Kleiner Tipp: Ganz schnell können Sie dies auch mit dem Shortcut Strg + E erledigen.

5. Shortcuts nutzen

Tastaturkombinationen helfen dabei, etwas schneller zu arbeiten. Unser Blog wird bald einen Blick auf die hilfreichsten Shortcuts in Adobe Photoshop werfen.

Optimieren Sie ihr Betriebssystem für Photoshop

1. Defragmentierung der Hard Disk

Photoshop braucht sehr viel länger um fragmentierte Dateien zu lesen. Die Lösung ist das Defragmentieren der Hard Disk. Klicken Sie hier für eine detaillierte Anleitung. Solid-State Disks (SSD) benötigen keine Defragmentierung.

Optimierung der Hardware

1. RAM hinzufügen

Es wurde schon ziemlich viel in diesem Blogbeitrag über RAM gesprochen. Photoshop nutzt Hard Disk-Speicherplatz (auch ‘scratch disk’ genannt) wenn es nicht genügend Speicher für die Verarbeitung von Informationen hat. Photoshop kann Information in RAM viel schneller abrufen als auf der Hard Disk. Deshalb lohnt es sich, in mehr RAM zu investieren. Mindestens 8 GB RAM werden für die neuste Version von Photoshop empfohlen.

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