COMPAREX wird SoftwareONE. Ab dem 1. April wird die COMPAREX AG ihren Markenauftritt in SoftwareONE ändern. Die Markenkonsolidierung ist Teil eines laufenden Integrationsprozesses im Zuge des Erwerbs der COMPAREX AG durch SoftwareONE.

eCommerce, CMS & PIM

5 Tipps, wie Sie mit Ihrem Online-Handel durchstarten

5 Tipps, wie Sie im Online-Handel durchstarten

E-Commerce bietet hervorragende Geschäftsaussichten. 2021 verzeichnete der B2C-Online-Handel ein Umsatzplus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sie möchten auch Produkte im Internet verkaufen oder Ihre bestehende E-Commerce-Umgebung modernisieren? Dafür brauchen Sie die richtige Strategie und eine moderne digitale Architektur. Hier kommen fünf Tipps, wie Ihr Online-Shop erfolgreich wird.

Wählen Sie einen Headless-Ansatz

Agilität und Flexibilität sind Trumpf – das gilt für die E-Commerce-Umgebung genauso wie für andere IT-Infrastrukturen. Denn Marktanforderungen und Technologien ändern sich schnell. Um wachsende Kundenerwartungen zu erfüllen, ist es wichtig, dass Sie Ihre E-Commerce-Plattform jederzeit anpassen können. Und zwar möglichst einfach, ohne dass großer Programmieraufwand und hohe Kosten anfallen. Statt auf ein großes, monolithisches System sollten Sie daher auf eine Headless-Strategie setzen. Was wörtlich so viel wie „kopflos“ bedeutet, ist alles andere als dumm. Vielmehr geht es darum, Frontend und Backend voneinander zu entkoppeln. Verschiedene Microservices werden über offene Schnittstellen lose zu einer Plattform zusammengefügt. Dadurch können Sie für jeden Anwendungsfall das jeweils beste Tool auswählen und jederzeit Komponenten hinzufügen, wegnehmen oder austauschen. Mit einem solchen Headless-Ansatz sind Sie optimal für die Zukunft aufgestellt. Wenn sich zum Beispiel die viel gehypte virtuelle Welt Metaverse durchsetzt und Sie dort mit Ihren Produkten präsent sein möchten, können Sie diese schnell als neuen Kanal einbinden.

Bespielen Sie alle relevanten Kanäle

Um im E-Commerce erfolgreich zu sein, reicht es nicht aus, einen Webshop aufzusetzen. Kunden nutzen beim Online-Einkauf viele verschiedene Kanäle. Sie sind zum Beispiel bei Facebook oder Instagram aktiv, verwenden Apps oder bestellen Produkte sogar über ihr Cockpit im Auto, während sie gerade im Stau stehen. All diese Kanäle sollten Sie bespielen können – und zwar so, dass die Inhalte optimal dargestellt werden und für den Nutzer eine konsistente, nahtlose Customer Experience entsteht. Vor allem Mobile Shopping spielt eine wichtige Rolle. Laut einer Bitkom-Studie kaufen 94 Prozent der deutschen Internetnutzer ab 16 Jahren regelmäßig im Netz ein, wobei jeder Zweite sein Smartphone nutzt. Kanäle, an die Sie unbedingt denken sollten, sind außerdem Google und große Marktplätze wie Amazon. Wer dort nicht präsent ist, existiert so gut wie nicht. Denn Kunden nutzen diese Services meist als erste Anlaufstelle, um nach Produkten zu suchen oder sich zu informieren. 

Führen Sie ein PIM als zentrale Datenplattformen ein

Wie gelingt es, viele verschiedene Kanäle automatisiert und in gleichbleibend hoher Qualität zu bespielen? Die Voraussetzung dafür ist eine exzellente, saubere Datenpflege. Möglich macht das eine zentrale Datenplattform, in der sämtliche marketingrelevanten Daten zu einem Produkt gespeichert sind. Das können zum Beispiel Texte in verschiedener Länge, Bilddateien in verschiedener Auflösung, Videos, Audioclips, Dokumentationen oder Zertifikate sein. Hier kommt ein Produktinformationsmanagement (PIM) ins Spiel. Es dient als Single Source of Truth und stellt sicher, dass alle Nutzer und Anwendungen auf dieselbe Datenbasis zugreifen. So lassen sich konsistente Inhalte für einen einheitlichen Auftritt erstellen – ganz gleich, ob damit ein Facebook-Post, eine Website oder ein Messestand bestückt werden soll.

Denken Sie auch ans Testing

E-Commerce erfordert kontinuierliches Fine-Tuning. Wissen Sie, wie wirksam Ihre Kampagnen sind und wie Sie Kunden am besten erreichen? Nur, wenn Sie Ihre Aktivitäten testen, können Sie diese optimal abstimmen. Schließlich wollen Sie ja keine Ressourcen verschwenden. Zu den wichtigen Tools in Ihrem E-Commerce-Stack zählen daher auch Test-Werkzeuge. So können Sie zum Beispiel ermitteln, wie und welches Produkt Sie vielleicht stärker in den Vordergrund spielen sollten, um den Umsatz zu erhöhen. Solche Analysen sind komplex und erfordern meist das Zusammenspiel vieler verschiedener Systeme. Auch fürs Testing ist deshalb eine Microservices-Architektur mit offenen Schnittstellen vorteilhaft.

Gemeinsam schaffen wir das

Natürlich kann fast niemand auf einer grünen Wiese starten. Wir von SoftwareONE unterstützen Sie dabei, das Beste aus Ihren bestehenden Investitionen herauszuholen, Anwendungen zu modernisieren und neue Technologien zu integrieren. So bauen wir gemeinsam möglichst kosteneffizient eine E-Commerce-Umgebung auf, mit der Sie erfolgreich durchstarten können. Natürlich betreiben wir die Systeme auch gerne im Managed Service für Sie und entwickeln sie kontinuierlich weiter. Auch hier zählt Agilität: Ein erfolgreiches E-Commerce-Projekt befindet sich in ständigem Wandel und passt sich schnell an neue Anforderungen an. Lösen Sie sich von starren Planungen und seien Sie offen für Möglichkeiten, an die Sie heute vielleicht noch gar nicht denken.

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Autor

Christian Satz

Leiter E-Commerce Solutions

Christian Satz ist Leiter E-Commerce Solutions bei SoftwareONE. Der gelernte Bank- und Diplomkaufmann sowie Elektromeister gründete 1999 als alleiniger Gesellschafter & Geschäftsführer die E-Commerce Agentur Satzmedia. Neben verschiedenen Ehrenämtern, wie beispielsweise Mitglied im Ausschuss für Digitalwirtschaft der Handelskammer Hamburg, unterstützt Christian Satz Start-Ups aus dem Bereich E-Commerce. Anfang 2022 erfolgte der Verkauf von Satzmedia an SoftwareONE. Seitdem unterstützt das gesamte Team mit seinem Fachwissen & großen Know-how den Bereich Application Services in der DACH-Region.

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