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IBM Software

Was ist Sub-Capacity-Lizenzierung und wie lassen sich hier Kosten einsparen?

Was bedeutet im Zusammenhang mit IBM Software eigentlich Sub-Capacity-Lizenzierung?

  • 12 Mai 2021
  • 3.5 Minuten

Fragt man Verantwortliche in den Unternehmen, welches Satzzeichen sie mit der Lizenzierung von IBM Software in Verbindung bringen, lautet die Antwort regelmäßig „Das Fragezeichen.“ „Wer“ so fragen Sie sich als Leser jetzt, „stellt IT-Verantwortlichen ernsthaft die Frage nach einen Satzzeichen?“ Die Zweifel sind berechtigt – niemand tut das. Tatsache aber ist: Fragezeichen sind im Themenbereich IBM Software-Lizenzierung vorhanden. Und zwar im Plural: Viele Fragezeichen. Eine der Fragen vor dem Zeichen möchte dieser Blogbeitrag beantworten: Was bedeutet im Zusammenhang mit IBM eigentlich Sub-Capacity-Lizenzierung?

Warum ist IBM Software-Lizenzierung so komplex?

Vorab muss geklärt werden, warum so viele Fragen entstehen. Warum empfinden diejenigen, die in ihren Unternehmen für IBM Software-Lizenzierung verantwortlich sind, dass sich im Falle dieses Herstellers die Fragen besonders häufen?
Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe:

Grund Nummer 1: Es ist vielleicht nicht wirklich bekannt, aber IBM verfügt unter allen großen Herstellern über das umfangreichste Software-Portfolio: 5.500 Produkte! Aus der Tatsache, dass jedes Produkt eigene Lizenzbestimmungen besitzt, ergibt sich -  würde man sich die Regelungen im Druck vorstellen – ein sehr dickes Buch.

Grund Nummer 2: Die einzelnen Lizenzbestimmungen sind für sich gesehen etwas komplexer, als die anderer Hersteller. Natürlich heißt das Äpfel mit Birnen vergleichen, dennoch: Multipliziert man die Anzahl der Faktoren aus Grund 1, mit denen aus Grund 2, bekommt man rein rechnerisch ein recht umfangreiches, lizenzierungstechnisches „Grundrauschen“. Hier ist Know-how gefragt. 

Grund Nummer 3: Eine korrekte Lizenzierung ist bei IBM Software eine Grundvoraussetzung für Compliance – darin unterscheidet sich IBM nicht von anderen Herstellern. Korrekte Lizenzierung allein aber reicht IBM nicht aus. Im Falle einer Sub-Capacity-Nutzung ist der Kunde vertraglich verpflichtet, seine Nutzung auch in dem von IBM zur Verfügung gestellten Tool zu dokumentieren. Ausschließlich in diesem Tool - ohne Ausnahme! Dieses Tool, das ILMT, das IBM License Metric Tool, aber ist eine Wissenschaft für sich; oder, um im Bild vom Eingang zu bleiben, ein eigener Kosmos von Fragezeichen. 

Übrigens: Die Nutzungsregularien für IBM Software werden regelmäßig aktualisiert und angepasst. Korrekte Lizenzierung und korrekte Dokumentation resultieren nur in Compliance, wenn alle Parameter Berücksichtigung finden
Audits können sonst schnell kostspielige Folgen haben. Und für eine schnelle Abfolge von Audits hat sich IBM seit Jahren einem guten Ruf erworben.

Kosten sparen bei Sub-Capacity-Lizenzierung

Sub-Capacity-Lizenzierung ist für IBM Kunden aus dem Grunde besonders interessant, weil hier unter Umständen massiv Kosten eingespart werden können. Etwa dann, wenn Kunden nicht die gesamte Serverleistung für ihre Software ausschöpfen und somit kein Budget für unnötige Lizenzen oder Kapazitäten auszugeben brauchen. Das funktioniert allerdings nur, wenn alle der oben im Detail angeführten Faktoren, die die IBM Software-Lizenzierung so komplex machen, vorab bewältigt werden.

Das gilt besonders für das IBM License Metric Tool. Rund um das ILMT gibt es jedoch viele Herausforderungen zu meistern. Schnell können Fehler passieren, die das Compliance-Risiko extrem erhöhen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass

  • das ILMT einwandfrei implementiert wurde; 
  • die erkannten Software-Komponenten korrekt klassifiziert wurden;
  • die ILMT-Umgebung funktioniert und auf dem aktuellsten Stand ist;
  • die Reports alle drei Monate erstellt werden;
  • alle relevanten Server korrekt und ohne Unterbrechung angebunden sind;
  • alle Server zeitgerecht angebunden wurden.

 

Wie können Unternehmen das bewältigen? Know-how!

Alle Regeln beherrschen – um dann noch an die Optimierung zu denken. Ein verständlicher Wunsch. Wer aber soll dies leisten, wenn allein die Beherrschung der Basics eine Herkulesaufgabe ist?
Indem entsprechendes Know-how aufgebaut wird. Alles kann man lernen – selbst IBM Software-Lizenzierung. Idealerweise wird ein Partner ins Boot geholt, der Schulungen anbietet.

Bei SoftwareONE etwa arbeiten erfahrene Experten, die sich seit vielen Jahren täglich mit den Lizenzen des Software-Herstellers beschäftigen und alle Details und Fallstricke kennen. Sie sind neben ihrer Tätigkeit als Consultants als Trainer in der SoftwareONE Akademie tätig, die so auch gleich mehrere praxisbezogene Trainings anbietet:

Der 2-Tages-Workshop «IBM Lizenzierung Basic» befasst sich unter anderem mit generellen Prinzipien für IBM-Lizenzen, der Lizenzierung auf verschiedenen Plattformen, vertraglichen Lösungen, Lizenzarten im IBM Passport Advantage-Bereich, Full- und Sub-Capacity sowie Lizenztypen und -Metriken im Überblick. 

Der 1-Tages-Workshop «ILMT (IBM License Metric Tool) Training für Lizenzmanager» richtet den Fokus auf das Analysetool. Es geht unter anderem um das ILMT-Dashboard, Sie erhalten wichtige Tipps zur Klassifizierung von Software-Komponenten, zu den Berichten und der Verwaltung. Zusätzlich wird die Erstellung und Interpretation der Audit-Snapshots .
(https://trainings.softwareone.com/de/kurse/ilmt-ibm-license-metric-tool-training-fuer-lizenzmanager-287)

Der 1-Tages-Workshop «Lizenztraining – Metriken (u.a. PVU, VPC und RVU)» hilft Lizenzmanagern, die wichtigsten Metriken besser zu verstehen und zu berechnen. Mit Praxisbeispielen wird der tatsächliche Lizenzbedarf ermittelt. (https://trainings.softwareone.com/de/kurse/ibm-metriken-pvu-vpc-und-rvu-db2-filenet-spectrum-protect--289)

 

Darüber hinaus steht Ihnen SoftwareONE auch mit kontinuierlicher Beratung, Ad-hoc-Services und Managed Services zur Seite. Zu den Angeboten gehören zum Beispiel ein Compliance Healthcheck, eine kaufmännische Lizenzplausibilitätsprüfung, der Umgang mit dem ILMT und die Lizenzmanagement-Toolpflege.

Wollen Sie Ihre Compliance sicherstellen und Einsparpotenziale nutzen?

Dann kontaktieren Sie uns und vereinbaren gleich einen Termin mit uns. Gerne zeigen wir Ihnen, wie Sie sich die Arbeit mit IBM Lizenzen erleichtern können.

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