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Grundlagen für die Cloud

Teil 1: Evaluierung

Grundlagen für die Cloud, Teil 1: Evaluierung

Der „Cloud Kindergarten“. Grundlagen für das Leben - in der Cloud. Teil 1: Evaluierung

Der Einstieg in die Cloud birgt Herausforderungen und Risiken. SoftwareONE will Sie bei der Anpassung und Planung Ihrer eigenen, individuellen Cloud-Strategie unterstützen. In einer Reihe von fünf Beiträgen werden wir deshalb die wichtigsten Aspekte der fünf Phasen eines strategischen Cloud-Ansatzes behandeln. Diese Phasen sind 1. Evaluieren; 2. Migrieren; 3. Verwalten; 4. Sicherheit und 5. Innovation. In diesem ersten Teil - Evaluieren - zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Optionen bewerten und sich auf den Beginn Ihrer Cloud-Reise vorbereiten können. Wir werden uns einige der häufigsten Fragen und Herausforderungen ansehen, die sich Organisationen stellen. 

Der Cloud Kindergarten

Um Aspekte der Cloud-Reise besser zu verdeutlichen, bildet den Rahmen dieser Reihe eine Alltagserfahrung, die dem überwiegenden Teil der Leser bekannt sein dürfte: Der Kindergarten. Hier wird der eine oder andere sicher lachen und denken: „Kindergarten? Ja, das trifft auf meinen Laden zu!“ So war das Statement aber gar nicht gemeint. Nein – gemeint ist, dass es in dieser Reihe einfach um Basics geht. Also die Dinge, die offenbar jeder, den man fragt, kennt, die einem aber keiner erklären kann. 

Was haben Cloud und Kindergarten gemeinsam? 

Den Kindergarten, also eine Anstalt, in denen Kinder über einen gewissen Zeitraum beaufsichtigt werden, gibt es in Deutschland in dieser Form seit rund 180 Jahren. Wenige Prozent der Eltern melden ihre Kinder aus diversen Gründen zwar nicht in einem Kindergarten an, den Sinn der Institution selbst aber zweifelt wohl niemand ernsthaft an. Vor allem nach den Ereignissen dieses Jahres, als die Kindergärten zeitweise geschlossen waren. Das zeigte deutlich: Für die Familien, die darauf angewiesen sind, ist diese Einrichtung einfach ein Segen.

 

Ebenso verhält es sich mit der Cloud. Wenige Prozent der Unternehmen nutzen sie aus unterschiedlichsten Gründen zwar nicht, den Nutzen der Technologie selbst aber zweifelt wohl niemand mehr ernsthaft an. Diverse Studien belegen das auch recht deutlich, wie etwa Flexeras 2019 State of Cloud Report  oder die Untersuchung über Tech Spend; ebenso wie der McAfee Risk Report. Allen Statistiken aber ist eins gemeinsam - Sie enthalten einen deutlichen, unüberhörbaren Call to Action: Werden Sie selbst Cloud-Experte! SoftwareONE hilft Ihnen dabei!

Der Beginn der Cloud-Reise 

Um Ihre Cloud-Reise zu beginnen, müssen Sie sich zwei wichtige Fragen stellen: Was möchten Sie, bzw. natürlich Ihr Unternehmen, erreichen und welche Herausforderungen sehen Sie auf dem Weg zu diesem Ziel? Sobald Sie verstanden haben, warum Sie in die Cloud wechseln sollten, wo Sie sich in Bezug auf geschäftliche Anforderungen befinden und welche Fähigkeiten und Ressourcen Sie mitbringen, müssen Sie entscheiden, welche Cloud am besten zu Ihnen passt. Das ist der Einstieg.

 

Es klingt merkwürdig, aber eine interessante Parallele zwischen Cloud und Kindergarten ist tatsächlich genau dieser Einstieg. In der Theorie sollte es um die seit 180 Jahren bestehende und geschätzte Institution Kindergarten herum ebenso wenig Geheimnisvolles wie Unverständliches geben. Jeder aber, der einmal die Anmeldung vor allem des ersten Kindes in einem Kindergarten durchgemacht hat, weiß, dass dieser Akt in der Praxis durchaus ein mittelgroßes Familienprojekt darstellt. Der Beginn dieses Projekts ist immer der Gleiche: Evaluate!

Evaluierung – was, wie, wo? 

Eltern fragen sich: Welche Kindergärten gibt es in der Umgebung? Gibt es Wartelisten? Wer ist der Träger: Städtisch, kirchlich, privat? Wie hoch sind die Kosten? Kommt das Kind bei der Warteliste überhaupt vor dem Abitur hinein? Das kostet Zeit; noch nicht eingerechnet die vielen Gespräche mit anderen Eltern. Im Unternehmens-Beschaffungsprozess würde man sie als die Suche nach Referenzen bezeichnen. Hier lauten sie von: „Da werden wir auch die kleinen Geschwister anmelden!“ bis zu „Die Kleine hat sich da ständig Flöhe geholt - geht da bloß nicht hin“. 

 

Interessant ist: Bei Unternehmen ist diese „Angst vor Flöhen“ tatsächlich eines der Hauptkriterien bei ihrer Entscheidung. Sie sehen anfangs weniger die Vorteile, sondern eher potenzielle Risiken. Welche sind das? 


Risiken, Vorteile und Herausforderungen

Die Hauptgründe, die Unternehmen zögern lassen, mehr unternehmenskritische Anwendungen und Server in die öffentliche Cloud zu verlagern, sind Bedenken hinsichtlich 

  • Verfügbarkeit
  • Verwaltung
  • Sicherheit und 
  • Kosten 

Weniger gesehen wird jedoch, dass die Nutzung der Public Cloud erhebliche Vorteile mit sich bringt, wie zum Beispiel:

  • Bewältigung großer Herausforderungen mit kleinen Budgets
  • Die Zeitersparnis in den IT-Teams
  • Die Verbesserung der Zusammenarbeit im Unternehmen
  • Die Verbesserung der Sicherheit
  • Und, last but not least: Die Möglichkeit, in einem sich ständig verändernden Markt agil zu bleiben.

 

Neue, komplexe Herausforderungen

Der Wechsel in die Cloud bietet zwar viele Vorteile, stellt Unternehmen zugleich aber auch vor komplexe Herausforderungen. mit sich. Hier eine Liste der Anforderungen, die bei der Planung der Migration in die Cloud unbedingt erfüllt werden sollten:

  • Wissen - Neue Technologien erfordern ständig aktualisiertes Wissen!
  • Cloud-Roadmap - Definieren Sie Ihre eigene Cloud-Strategie samt der dazugehörigen Roadmap
  • Migrationskompetenz - Stellen Sie eine erfolgreiche Migration mit Support und minimalen Ausfallzeiten sicher
  • Governance - Definieren der Regeln und Richtlinien für die Verwaltung von Cloud-Ressourcen
  • Kostenoptimierung - Cloud-Kostenkontrolle und korrekte ROI-Berechnung

Wo befinden Sie sich auf Ihrer Cloud-Reise?

Der Einstig in die Planung einer Cloud-Strategie ist für Unternehmen in der Regel schwierig: Wo genau muss man anfangen? Denn um alle Vorteile der Cloud nutzen zu können, müssen „Einheitslösungen“ unbedingt vermieden werden. Stattdessen muss der Rahmen gefunden werden, der haargenau den spezifischen Geschäftsanforderungen entspricht. Diese Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche und Größe eines Unternehmens wesentlich. Aber auch der Reifegrad, das heißt, der Stand der Bereitschaft zur Migration, spielt eine wichtige Rolle. 

 

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ein Versicherungsunternehmen ist im Begriff, ein Migrationsprojekt mit dem Ziel Public Cloud zu starten. Der Zeitrahmen ist vorgegeben: In nur 12 Monaten stünde die Verlängerung des Vertrages mit dem lokalen Rechenzentrum an; vorher soll der Wechsel natürlich unbedingt stattfinden. 

 

Jetzt muss sich der Versicherer einer Reihe komplexer Herausforderungen stellen: Wie kann ein Migrationsprojekt innerhalb von so kurzer Zeit realisiert werden, ohne dass es dabei zu Beeinträchtigungen der unternehmenskritischen Geschäftsprozesse kommt? 
Dazu sind zwei Dinge unbedingt erforderlich: Zum einen eine stabile technische Grundlage für die Migration; zum anderen eine umfassende Expertise über Migrationsprojekte. 


Expertise – wozu und woher?

Expertise ist das Stichwort: Man braucht sie, aber eben nur für die Überwindung einer ersten Hürde. Tatsächlich sitzt man in der Regel später auf einem Berg von Information, deren Einholung unter Umständen Monate gedauert hat, die man aber in der Regel nie wieder braucht.


Kurz zurück zum Kindergarten: Wie unglaublich hilfreich wären hier Geschwister, Freunde oder gute Bekannte, die ein Kindergarten-Projekt gerade erfolgreich zu Ende gebracht haben und einem selbst nicht nur alle Informationen aktuell servieren könnten, sondern von falschen Pfaden abbringen und Fehler auszuschließen helfen.


Verwandtschaftliche Unterstützung gibt es in der Technologie-Branche eher selten. Und doch haben wir im Unternehmen eine Art „Guten Onkel“, der einer großen Community bereitwilligst aus seinem reichen Schatz an Erfahrungen berichtet und dafür von Microsoft bereits mehrere Jahre in Folge mit dem Titel MVP – Most Valuable Professional – ausgezeichnet wurde: Haiko Hertes.


Hören Sie ihm einfach zu, wenn er im Video-Interview anschaulich und leicht verständlich über die Themen „Wo stehen Unternehmen bzw. IT Entscheider beim Thema Cloud? (ab 07:30) und „Wie geht es weiter, wenn eine Firma noch am Anfang steht?“ (ab 11:30) berichtet? Möglicherweise erhalten Sie hier Bestätigung und Anregungen – vielleicht kommen Ihnen aber auch massive Zweifel? In diesem Falle sollten Sie besonders intensiv darüber nachdenken, mit SoftwareONE einen erfahrenen Berater mit ins Boot zu nehmen, um einen solchen, schwierigen Business Case wie die Cloud-Migration zum Erfolg zu führen: Ihr Unternehmen ist schließlich kein Kindergarten!

Externe Hilfe?

SoftwareONE bietet Beratung und Wissensaustausch ebenso wie maßgeschneiderten Migrationsservices an: Ein Trusted Adviser, der alle Fragen, die Ihnen unter den Nägeln brennen, in unzähligen, erfolgreich abgeschlossenen Projekten bereits geklärt und die Antworten nun für Sie parat hat.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier https://www.softwareone.com/de-at/it-loesungen/managed-cloud

 

Unser Fachwissen kann übrigens auch dann hilfreich sein, wenn Sie Ihre Migration bereits durchgeführt haben und nicht speziell nach einer Migrationsstrategie suchen, sondern nach einer Möglichkeit, Ihre Kosten zu optimieren. Doch dazu mehr im zweiten Teil dieser Blog-Reihe. 

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