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Der nächste Schritt zu einem Software-Defined Data Center

VMware vSAN

VMware vSAN - Der nächste Schritt zu einem Software-Defined Data Center

Nutzen Sie bereits das Flagschiff vSphere von VMware zur Server-Virtualisierung? Dann lohnt es sich, ebenso über die Virtualisierung des Storage mit vSAN nachzudenken und den nächsten Schritt zum Software-Defined Data Center (SDDC) zu wagen. Besonders bei der Beschaffung von neuem Speicher bietet sich eine gute Gelegenheit gleich auf diese Technologie zu setzen und damit sowohl Kosten zu sparen als auch die Leistung und Skalierbarkeit zu steigern. Lesen Sie mehr zu den Vorteilen von Software-Defined Storage (SDS).

 

Virtualisierung zählt heute zum Standard in modernen Rechenzentren. Sie ermöglicht es, Ressourcen flexibel und losgelöst von der Hardware einzusetzen, Dienste schneller bereitzustellen und Services zu automatisieren. Doch während die meisten Unternehmen solche Konzepte im Compute-Bereich bereits gut umgesetzt haben, ist der Storage häufig noch in der Hardware gefangen – die Storage-Boliden von Dell EMC, HP, Netapp etc. dominieren (noch) die Rechenzentren.  Traditionelle Lösungen sind teuer, meist auf fünf Jahre ausgelegt und man ist beim Hersteller-Login gefangen.

Gleichzeitig wächst das Datenvolumen rasant, Anforderungen der Fachabteilungen ändern sich schnell und zusätzliche Erweiterungen sind nicht ohne weiteres möglich. Deshalb nimmt man beim Kauf „gern eine Größe mehr“, was die Kosten weiter in die Höhe treibt. Die Geschäftsleitung fordert von ihrer IT darüber hinaus, dass Ressourcen zeitnah und kosteneffizient bereitgestellt werden. In der Konsequenz sind daher Innovationen gefragt, um die Modernisierung des Rechenzentrums voran zu bringen. An einer Software-zentrischen Infrastruktur führt dabei kein Weg vorbei – also dem Software-Defined Data Center (SDDC).

 

Storage-Virtualisierung als nächster Schritt

Das Dilemma aus Anforderungen und knappen Ressourcen lässt sich lösen, indem man Storage – wie schon zuvor Compute – von der Hardware entkoppelt. Bisherige Hardware-gebundene Services werden dann als Software bereitgestellt. Das bedeutet nicht, dass man gar keine Hardware mehr benötigt. Sämtliche Intelligenz wird jedoch in die Software verlagert, sodass günstige, handelsübliche x86-Server als Basis dienen können. Software-Defined Storage (SDS) ist preiswerter, flexibler, leichter skalierbar und einfacher zu managen. Er bildet die Basis für hyperkonvergente Infrastrukturen (englisch: hyper-converged Infrastructure, HCI), die Compute- und Storage-Virtualisierung sowie deren Management vereinen.

Dies allerdings als Geheimtipp zu verkaufen, wäre vermessen. Der Trend ist längst Mainstream und selbst Enterprise Kunden setzen bereits HCI ein. Der Markt für Hyper-converged Storage wächst rasant und deutlich schneller als der für herkömmlichen „purpose-build” Storage. Sowohl Treiber als auch einer der Marktführer ist dabei VMware.

Wer bereits Server mit VMware betreibt, hat es einfach HCI zu nutzen – vSAN ist sozusagen in vSphere bereits eingebaut und perfekt mit den anderen VMware Produkten verzahnt. Es kann auf Knopfdruck bzw. nach Erwerb der notwendigen Lizenzen aktiviert werden. Das heißt, ein einfacher Ausbau der bisherigen Compute-Virtualisierung zum Storage, benötigt keine zusätzlichen VMs und keine neuen Management-Dashboards. Für vSphere-Kunden ist vSAN somit die schnellste, kostengünstigste und einfachste Option, um in die HCI-Welt einzusteigen.

 

Die Vorteile von vSAN in Kurzform:

1. Kostenersparnis

Die Lizenzierung erfolgt nur einmal per CPU und ist mit handelsüblichen kompatiblen Servern nutzbar, welche typischerweise stärker mit SSDs und HDDs ausgebaut sind. Das allein führt bereits zu deutlichen Einsparungen.

2. Skalierbarkeit

Ein vSAN-Cluster lässt sich jederzeit flexibel erweitern, indem man Hosts, Diskgruppen oder einzelne Disks hinzufügt. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber herkömmlichem Storage, welcher typischerweise als Monolith zwei Nummern größer gekauft wird, in der Hoffnung, dass man für die nächsten 3 Jahre gerüstet ist, da Erweiterungen nur in einem engen Rahmen möglich sind.

3. Performance

Die Grundformel „Mehr Hosts = mehr Leistung” ist auch für vSAN noch gültig. Theoretisch kann eine All-Flash-Lösung pro Host bis zu 150.000 IOPS schaffen – für die meisten Anwendungsfälle mehr als genug. Die Hardware ist natürlich die limitierende Komponente, wie bei herkömmlichem Storage auch.

4. Sicherheit

Ein vSAN-Cluster umfasst immer mindestens drei Hosts, die redundant aufgebaut sind. Ein Host fällt aus, der andere übernimmt.

5. Einfach ist einfach besser

vSAN ist mit wenigen Klicks installiert und lässt sich über das gewohnte vCenter administrieren. Updates erfolgen wie gewohnt über den vSphere Update-Manager. Administratoren können für einzelne VMs Storage-Richtlinien anlegen, welche automatisiert entsprechende Ressourcen zuweisen.

6. Wegbereiter für die Hybrid Cloud

Dank Storage-Virtualisierung lassen sich Workloads problemlos zwischen verschiedenen Umgebungen verschieben – ob in die Cloud oder wieder zurück On-Premises. Das schafft maximale Flexibilität z.B. mit VMware Cloud on AWS.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Umstieg?

Wenn Sie bereits VMware vSphere einsetzen, können Sie im Grunde jederzeit mit vSAN starten, solange Ihre Hosts die Hardwareanforderungen erfüllen (VMware stellt dazu eine Kompatibilitätsliste zur Verfügung). Installiert und grundkonfiguriert ist vSAN tatsächlich in Minuten.

Im reellen IT-Leben benötigt man im Regelfalle einen Grund, sich mit diesem Thema zu befassen. Ein neues Projekt mit unklarem Speicherbedarf, Anschaffung von neuem Storage, die oft unvermeidlichen Budgetkürzungen, aber auch Performance-Probleme mit dem bisherigen Storage-Konzept sind nur einige der vielen Anlässe, sich vSAN genauer anzuschauen – insbesondere als vSphere-Kunde.

Die Zukunft des Rechenzentrums liegt zweifelsfrei in der weiteren Virtualisierung – nach Compute folgen Storage und die Netzwerkebene, im Zusammenspiel mit geeigneten Management-Tools.  Man könnte sagen: ein ganzheitliches Betriebssystem, das alle Ressourcen des Rechenzentrums regelt. Wenn es nach VMware geht, ist das die VMware Cloud Foundation (VCF), die ein Software-Defined-Datacenter ermöglicht: maximal flexibel, agil und kosteneffizient.

Die Vorteile von vSAN im Detail

In unserem kostenlosen Whitepaper lesen Sie mehr zu den Vorteilen der Storage-Virtualisierung und erfahren für wen sich vSAN besonders lohnt. Außerdem erklären wir, was Sie beim Umstieg beachten sollten und wie dieser einfacher gelingt.

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Autor

Marco Vogel

Global Director / Strategic Alliances

Publisher Advisory / VMware

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