Mehrwerte für Kunden mit M365 E5
Für Kunden der M365 E5 bedeutet diese Änderung, dass sie in Zukunft auf alle oben genannten Features, inkl. der gelben, zugreifen können. Hervorheben möchte ich hier im Speziellen „Endpoint Privilege Management“, kurz EPM, welches im Rahmen von Microsoft „Secure Future Initiativ“ (SFI) immer wichtiger wird, denn es unterstützt die IT in einer Herausforderung, welche sie schon seit gefühlt einer Ewigkeit begleitet: lokale Administratoren beseitigen!
Die Beseitigung von lokalen Admin-Berechtigungen bedeutet die konsequente Umsetzung des „Least Privilege“-Prinzips. Jeder User soll nur die Berechtigungen erhalten, die er wirklich benötigt. Dafür wird im Zuge des EPM nur das Programm mit elivierten Rechten gestartet, welches der Benutzer benötigt. Ein Entwickler benötigt also in Zukunft nicht mehr lokale Admin-Berechtigungen, sondern im besten Fall nur noch eine Ausführung von Visual Studio Enterprise mit erhöhten Rechten.
Nicht nur die Beseitigung von lokalen Admin-Rechten ist Bestandteil der SFI, sondern auch das Beseitigen von Schwachstellen in Software durch regelmäßige und automatisierte Updates. Dafür gibt es in der Intune Suite, und nun eben auch in der M365 E5-Lizenz, das „Enterprise Application Management“, kurz EAM. Dies ist die Microsoft Lösung für Third-Party-Patch-Management, wie es z.B. Neo42 oder auch PatchMyPC anbieten. Kunden der E5 erhalten also in Zukunft die Möglichkeit, neben Windows, Office, Edge und Treiber auch Applikationen wie Adobe, Firefox etc. zu patchen und aktuell zu halten. Der Softwarekatalog umfasst nicht alle Applikationen, die gerade Enterprise-Kunden benutzen, aber der größte Teil dieser Applikationen sollte abgedeckt sein (Stand Dezember 2025: 933 Applikationen mit verschiedenen Versionen).