3.0 Min. Lesezeit

SAP ITAM Advisory

SoftwareOne blog editorial team
SoftwareOne RedaktionsteamTrend Scouts
sap-climb-to-clarity-adobestock-213458810-blog-hero

„SAP Climb to Clarity“ – Etappe 1: Ausgangslage: SAP Kosten sind selten ein Lizenzproblem.

Viele Unternehmen beschäftigen sich mit IT Asset Management erst dann intensiver, wenn es weh tut. Wenn Audits anstehen. Wenn Kosten aus dem Ruder laufen. Oder wenn Verträge verlängert werden müssen.

Dabei liegt das eigentliche Problem heute immer seltener in der einzelnen Lizenz. 
Es liegt in fehlender Transparenz: darüber, welches kommerzielle Modell genutzt wird, was darin enthalten ist und wie sich Kosten durch neue Cloud- und Bundle-Logiken tatsächlich verändern.

Gerade mit der SAP Public Cloud verschiebt sich der Fokus: weg von kleinteiligen Lizenzfragen, hin zu einem grundlegenden Verständnis des Modells. 

 

Challenge: Komplexität, Intransparenz und alte Denkmuster

SAP Landschaften wachsen über Jahre. Systeme werden erweitert, Nutzerzahlen verändern sich, Cloud Services kommen hinzu, Betriebsmodelle wechseln.

Was dabei häufig nicht Schritt hält, ist der Überblick – vor allem dann, wenn alte Lizenzlogiken auf neue Cloud-Modelle übertragen werden.

Typische Situationen aus der Praxis: 

  • Lizenzmodelle sind historisch gewachsen und kaum dokumentiert 
  • Nutzungsdaten werden nicht regelmäßig ausgewertet 
  • Verträge, Entitlements und tatsächliche Nutzung passen nicht zusammen 
  • Cloud-Kosten werden getrennt von klassischen Lizenzthemen betrachtet 

Die Folge sind unnötige Kosten, Unsicherheit bei Vertragsverlängerungen und ein permanentes Risiko im Audit-Fall. Gleichzeitig fehlt Entscheidern eine verlässliche Grundlage, um SAP Transformationen wirtschaftlich zu bewerten.

Einordnung: Was sich mit SAP Cloud ERP kommerziell wirklich verändert hat

Mit SAP Cloud ERP geht SAP einen ungewohnt klaren Schritt: weg vom historisch gewachsenen Lizenzbaukasten – hin zu klaren, verständlichen Bundles. 
Was das konkret bedeutet, zeigt der folgende Vergleich.

SAP Kostenlogik früher vs. heute: vom Lizenzmodell zum Bundle 

 

Früher
Klassische Modelle
Lizenzmodell
Heute
SAP Cloud ERP / Public Cloud
Bundle
 FUE-basierte Lizenzierung  PUPM (per user per month)
Einzelne Lizenzen & viele SKUs Klare Base- & Premium-Pakete
Add-ons für einzelne Funktionen Großteil der Funktionen inklusive
Hohe SKU-Komplexität Deutlich reduzierte SKU-Anzahl
Hoher Abstimmungs- und Erklärungsaufwand Schneller Einstieg möglich
Kosten nur schwer vergleichbar Klare, transparente Kosten

Die Tabelle zeigt den Wechsel von kleinteiliger Lizenzlogik hin zu klaren, nutzungsnahen Bundles.

 

Statt des bisherigen FUE-Modells (Full User Equivalent) kommt in der Public Cloud das PUPM-Modell (Per User Per Month) zum Einsatz.

Der Kunde erhält ein vorkonfiguriertes Paket, mit dem er sofort starten kann, ohne sich vorab durch zahllose Einzelpositionen arbeiten zu müssen. 
Ein Großteil der typischen Funktionalitäten ist bereits im Base-User-Preis enthalten. 
Add-ons werden reduziert, SKU-Komplexität sinkt, Vergleichbarkeit steigt. 
Und ja: Ausnahmsweise geht diese Vereinfachung in die richtige Richtung.

Lösung: Warum ITAM Advisory trotzdem entscheidend bleibt

Weniger Komplexität heißt nicht: keine Steuerung mehr nötig. Im Gegenteil. 

ITAM Advisory verschiebt seinen Fokus: 

  • weg von reiner Lizenzzählung 
  • hin zu Modellverständnis, Vergleichbarkeit und wirtschaftlicher Einordnung 

Im Mittelpunkt stehen heute Fragen wie: 

  • Was ist im Base- oder Premium-Paket wirklich enthalten? 
  • Welche Add-ons sind tatsächlich notwendig, und welche historisch bedingt? 
  • Was hätte dieses Szenario früher gekostet, und was kostet es heute? 
  • Welche Auswirkungen haben GROW oder RISE auf Kosten und Verantwortlichkeiten? 
  • Wie lassen sich Cloud-Kosten, Nutzerzahlen und Pakete sinnvoll steuern?

Gerade weil SAP vieles bündelt, wird Transparenz über das Gesamtmodell entscheidend.

Warum ITAM Advisory für Transformationen den Unterschied macht

SAP Transformationen verändern nicht nur Systeme, sondern die gesamte Kostenlogik.
Subscription-Modelle, Bundles und Cloud-Betrieb machen klassische Kalkulationen schnell obsolet. 

Unternehmen, die ITAM erst nach der Transformation betrachten, reagieren. 
Unternehmen, die ITAM Advisory früh einbinden, können vergleichen, einordnen und gestalten. 

Das zeigt sich konkret: 

  • Kosten werden realistisch statt überschätzt 
  • Entscheidungen basieren auf Vergleichbarkeit (früher vs. heute) 
  • Verhandlungen werden faktenbasiert 
  • Cloud-Modelle werden als Chance statt Risiko verstanden 

Gerade im Kontext von SAP S/4HANA und dem Zeitdruck bis 2027 ist diese Klarheit entscheidend. 

Fazit: SAP Kosten sind heute eine Frage des Verständnisses

SAP Kosten entstehen heute seltener durch falsche Lizenzen. Sie entstehen durch falsche Annahmen.

Die SAP Public Cloud zeigt, dass Vereinfachung möglich ist, wenn man bereit ist, alte Denkmuster loszulassen und neue Modelle wirklich zu verstehen.

ITAM Advisory schafft genau dafür die Grundlage: für Transparenz, Vergleichbarkeit und fundierte Entscheidungen.

sap-s4hana-transformation-adobestock-213458810-cta-banner

Erfolgreiche Zusammenarbeit für bessere Lizenztransparenz

Erfahren Sie, wie die Thüga SmartService GmbH mit der Unterstützung von SoftwareOne sauf fundierte Expertise im SAP Lizenzmanagement setzte. Das Ergebnis: mehr Transparenz, optimierte Lizenznutzung und eine zukunftssichere Grundlage für die IT-Planung.

Erfolgreiche Zusammenarbeit für bessere Lizenztransparenz

Erfahren Sie, wie die Thüga SmartService GmbH mit der Unterstützung von SoftwareOne sauf fundierte Expertise im SAP Lizenzmanagement setzte. Das Ergebnis: mehr Transparenz, optimierte Lizenznutzung und eine zukunftssichere Grundlage für die IT-Planung.

Author

SoftwareOne blog editorial team

SoftwareOne Redaktionsteam
Trend Scouts

IT Trends und branchenbezogene Neuigkeiten