Red Hat Enterprise Linux

Drei Wege, um mit RHEL on Azure zu starten

  • 22 März 2021

Wer Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und entsprechende Anwendungen noch in einer On-Premises-Umgebung einsetzt und schon lange mit einem Umzug auf Azure hadert, der kann jetzt aufatmen. Denn es gibt viele praktische Hilfsmittel, mit denen der Umstieg einfach und schnell von der Hand geht. Dazu gehören z.B. die Möglichkeit, benutzerdefinierte Images zu erstellen oder die Push-to-Cloud-Funktion von RHEL. Lesen Sie, wie Anwendungen einfach in die Microsoft Azure Cloud umgezogen werden.

1. On-Demand Images

On-Demand Images sind eine relativ simple Methode, um in das Pay-as-You-Go-Model (PAYG) von Red Hat einzusteigen. Dieser Ansatz eignet sich besonders für Unternehmen, die RHEL in der Azure Cloud ausprobieren und flexibel virtuelle Maschinen (VMs) in relativ kurzen Zeiträumen hinzufügen oder deaktivieren möchten.

Mit PAYG können Unternehmen ein bevorzugtes RHEL-Image auswählen, wenn sie eine neue VM erstellen. Diese Images werden von Microsoft Azure vorkonfiguriert und sind Red Hat zertifiziert - das bedeutet, dass sie von der Red Hat Update Infrastructure (für Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit usw.) unterstützt werden.

2. Red Hat Cloud Access

Eine weitere Option ist die Bereitstellung von RHEL mit Red Hat Cloud Access. Wenn Sie mehr Flexibilität für Ihre Ressourcen und Maschinen im "Dauerbetrieb" benötigen (z. B. Webdienste, Datenbanken, KI/ML), ist dies möglicherweise die beste Option für Sie. Mit Cloud Access können On-Demand-Images auch für Stoßzeiten mit hohem Bedarf verwendet werden.

Cloud Access ermöglicht es Anwendern, berechtigte Red Hat Subcriptions in einer Public Cloud wie Azure mithilfe von Red Hat Certified Cloud and Service Providers (CCSPs) zu betreiben. Damit können Kunden Bare-Metal-Maschinen, Private-Cloud-VMs oder Public-Cloud-VMs miteinander kombinieren und optimieren. So ensteht die Möglichkeit, Abonnements zwischen On-Premise-, Rechenzentrums- und zertifizierten öffentlichen Clouds zu übertragen.

3. Image Builder

Wenn bestimmte Unternehmensstandards oder -prozesse ein bestimmtes Setup erfordern (z. B. Identitätsmanagement, Zugriffsschlüssel, Backups), ist eine dritte Option für die RHEL-Bereitstellung das Generieren und Hochladen eines benutzerdefinierten RHEL-Images mit Image Builder. In diesem Fall können Unternehmen ihre bestehenden Azure-Abonnements „mitbringen“. Mit der neuen Funktion "Push to Cloud" in RHEL 8.3 können Administratoren oder Entwickler fertige Images direkt aus Image Builder heraus automatisch zu ihrem ausgewählten Cloud-Anbieter hochladen. Derzeit werden neben Azure auch Amazon Web Services unterstützt. 

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