Die Verteilung von Adobe Software: Worin unterscheiden sich Adobe ID, Enterprise ID und Federated ID

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Worin unterscheiden sich Adobe ID, Enterprise ID und Federated ID

Die Verteilung von Adobe Software: Worin unterscheiden sich Adobe ID, Enterprise ID und Federated ID

Die Verteilung der Software sowie die Authentifizierung der Anwender erfolgt im Adobe Lizenzprogramm Value Incentive Plan (VIP) mittels einer Nutzer-ID. Viele Unternehmen wenden dafür noch die personenbezogene Adobe ID an, die sich bei genauerer Betrachtung jedoch nur bedingt eignet. Die zusätzlich verfügbare Enterprise ID oder Federated ID sind sicherere Varianten. Im Beitrag erläutert unser Experte Ihnen ausführlich die Unterschiede zwischen den einzelnen ID-Arten sowie die Schritte, die für einen Wechsel auf eine Unternehmens-ID notwendig sind.

Mit der Einführung von abonnement-basierten Lizenzen bei den Adobe Kreativprodukten änderte sich auch die Aktivierung der Produkte. Da im Nutzungsumfang nicht nur Desktop-Applikationen, sondern auch Online-Services enthalten sind, musste sich jeder Nutzer eine personengebundene Adobe ID zulegen. Dadurch wurde die Verwaltung größerer Lizenzmengen sehr zeitaufwendig.

Um diese Problematik zu lösen, führte Adobe im Oktober 2016 zusätzlich zur Team- eine Enterprise-Variante ein. Diese wurde sowohl für die Adobe Creative Cloud als auch für Adobe Acrobat zur Verfügung gestellt. Und auch die seit August 2018 neu im VIP-Lizenzprogramm erhältlichen Produkte Technical Communication Suite, FrameMaker, RoboHelp, Captivate und Presenter können als Enterprise-Abonnement erworben werden.

Obwohl die Team- und Enterprise-Produkte im Funktionsumfang der Anwendungen und Services identisch sind, bietet die Enterprise-Variante Lizenzadministratoren entscheidende Vorteile wie zusätzliche ID-Arten, wenn es um die Softwareverteilung geht.

Verwaltung, Datenschutz und Zeitaufwand: Die Probleme der Adobe ID

Doch noch einmal kurz zurück zur Adobe ID: Wenn Sie für einen Nutzer eine Softwarelizenz freischalten wollten, musste dieser über eine Adobe ID verfügen. Doch wer legt diese an? Der Endanwender selbst oder der IT-Verantwortliche eines Unternehmens?

Fest steht, dass unabhängig davon die ID dem Endanwender gehört, denn es ist eine personengebundene ID. Verlässt der Mitarbeiter das Unternehmen, gehört sie ihm dennoch. Versäumt die IT zu diesem Zeitpunkt, die Lizenz dem Nutzer zu entziehen, kann es passieren, dass der Datenschutz mit erhobenem Zeigefinger an die Tür klopft. Selbst wenn die Lizenz entzogen wurde, hat der Anwender weiterhin Zugriff auf den Cloud-Storage und dies für immer.

Unternehmensimmanenz, Sicherheitsstufen und Sperrmechanismus: Die Vorteile der Enterprise ID

Mit der Enterprise ID steht Ihnen erstmals eine unternehmenseigene ID zur Verfügung. Diese wird, wie die Adobe ID, bei Adobe gehostet, aber zu 100% von der IT, verwaltet. Wenn Sie die Enterprise ID verwenden möchten, beanspruchen Sie zunächst Ihre Domäne bei Adobe. Anschließend müssen Sie bestätigen, dass Sie die Kontrolle über diese Domäne besitzen, indem Sie dem DNS einen Token hinzufügen. Wenn Ihre Organisation mehrere Domänen besitzt, können Sie diese selbstverständlich alle beanspruchen.

Zudem unterstützt die Enterprise ID mehrere Sicherheitsstufen und Richtlinien für Kennwörter, um die Sicherheit zu gewährleisten. Sie können z.B. festlegen, dass für alle Benutzer in Ihrer Organisation die gleiche Kennwortsicherheitsstufe gelten soll. Adobe unterstützt sechs Sicherheitsstufen, wobei Sie die Mindestanzahl von Zeichen, Symbole und Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben, Gültigkeit und Keines der vorhergehenden Kennwörter bestimmen können. Alle Konten verfügen über einen Sperrmechanismus. Wenn das System mehrere fehlgeschlagene Anmeldeversuche in kurzer Folge erkennt, ist das Benutzerkonto vorübergehend nicht verfügbar, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern.

Quelle: Adobe

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Autor

Tobias Hübner

Principal License and Contract Specialist

 

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