Was Sie jetzt überprüfen sollten
Abgesehen von dem Abrechnungsmodell an sich lohnt sich eine Prüfung, wer im Unternehmen heute bereits Cowork nutzt oder wer es in Zukunft nutzen soll. Identifizieren Sie, welche Teams es nutzen, welche Anwendungsfälle zum Einsatz kommen und wie die Ergebnisse ausschauen. Eine Handvoll Power-User, die tiefgehende Forschungsaufgaben durchführen, werden kosten- und nutzungsbedingt ganz anders abgebildet, als eine verbreitete Nutzung in Abteilungen mit weniger Nutzungstiefgang respektive benötigter Ressourcen.
Ausgabenkontrolle verdient echte Aufmerksamkeit, da die nutzungsbasiert abgerechneten Kosten anders als die feste Gebühr pro Nutzer mit einer zunehmenden Nutzung wachsen. Die Einführung schreitet möglicherweise schneller voran, als es budgetseitig erwartet worden ist. Darum ist auch die Governance immens wichtig: Organisationen müssen klar definieren, wer auf Cowork zugreifen kann bzw. welche Grenzen es für den Zugriff der KI auf sensible Daten und Workflows gibt. All diese Aspekte hängen unmittelbar mit der weiteren Entwicklung des Unternehmens und den Produktivitätseffekten aus der Nutzung von Copilot und KI insgesamt zusammen.
Behalten Sie diese Entwicklung im Auge, denn auch wenn es keiner Ad-hoc-Lösung bedarf, sollte es in den kommenden Tagen auf der Tagesordnung stehen – vor allem wenn Sie erkennen, dass Cowork auch für Ihre Organisation und Ihr Team einen Mehrwert zu bieten hat.