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Flexible Datenbank

Geht das?

Flexible Datenbank- geht das?

beständig… flexibel… vielschichtig… innovativ…

Was kann das sein? Diese Eigenschaften passen ideal zu jedem Business – aber Datenbanken? Ich finde ich es auf der einen Seite logisch, aber auch wieder komisch, dass mir jedes Mal genau diese Worte neu durch den Kopf gehen, wenn es um SQL 2017 geht.

Diese neueste Version des Datenbank Servers von Microsoft ist ab sofort auf dem Markt und begeistert mich immer wieder mit diesen Eigenschaften aufs Neue. Aber wie können solch emotional geladene Wörter zu so etwas Trockenem wie Datenbanken passen?

Beständigkeit

SQL Server ist ein Produkt welches schon Jahrzehnte auf dem Markt ist. Im technologischen Umfeld ist das schon steinalt, und es sind auch in dieser Zeit schon einige Umbrüche in der IT passiert. Daher hat sich auch SQL mit jeder Version weiterentwickelt und viele Innovationen mit aufgenommen, ist jedoch vom Grund auf dieselbe Datenbank geblieben.
Auch diese neue Version hat diesen Spagat wieder geschafft. Wichtige Neuerungen sind

  1. Erweiterte Funktionalitäten rund um die Themen Data Science und NoSQL
  2. Die Möglichkeit SQL plattformübergreifend einzusetzen und
  3. Die Kompatibilität zu Docker Containern. Allerdings werden auch die vorhandenen Funktionen und Ressourcen gestärkt durch verbesserte Performance und Hochverfügbarkeit.

Flexibilität

Über die Zeit hinweg hat sich SQL als eine sehr beliebte Datenbank erwiesen, aber auch Linux hat eine treue und auch wachsende Fan-Gemeinde. Somit ist es großartig zu sehen, dass Microsoft sich mit der neuen Version nun flexible zeigt was die Plattform betrifft und SQL 2017 auch für Linux anbietet.

SQL Server kann nun auf Windows Servern, Linux-basierten Servern oder einer Kombination der beiden laufen. Die Linux-Version kann auch in Docker-Containern laufen, die auch Windows- oder Linux-basiert sein können.

Windows-basierte SQL Server-Tools können sich mit Windows- oder Linux-Instanzen von SQL Server verbinden, so dass Windows-Entwickler ihre Toolsets nicht ändern müssen. Diese Tools sind aber nicht zwingend erforderlich, denn Microsoft stellt Linux command line tools für SQL Server zur Verfügung und die wichtigsten werden standardmäßig in das Docker-Image eingebaut.

Vielschichtigkeit

Auch im Data Science Bereich hat Microsoft die R Services erweitert und Python als Programmiersprache mit aufgenommen. Auch wen R und Python bereits in der Vergangenheit mit SQL zusammenarbeiten konnten, so erleichtert es das Thema Machine Learning erheblich, wenn es direkt auf SQL ausgeführt werden kann.

Somit kann man ruhig behaupten, dass SQL 2017 einen großen Schritt für Microsoft bedeutet. Da sich anscheinende alle Aufmerksamkeit auf die Technik gerichtet hat, sehe ich es positiv, dass man mit diesem Release das Lizenzmodell nicht verändert hat. Insofern bleiben die Lizenzmetriken identisch zur Vorgängerversion, nur dass eben das Nutzungsrecht für Linux ergänzt worden ist.

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Autor

Petra Grabbert

Enterprise Account Manager

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