Das Fazit
Copilot und Cowork sind keine konkurrierenden Werkzeuge. Sie sind unterschiedliche Gänge für unterschiedliche Arbeit. Chat und eingeschlossene Agenten decken den Alltag ab. Cowork adressiert tatsächlich komplexe End-to-End-Aufgaben. Diese Unterscheidung war früher ein Produktivitätshinweis. Mit nutzungsbasierter Abrechnung ist sie zu einem Budgetkontrollpunkt geworden.
Drei Dinge entscheiden darüber, ob Cowork zum Werttreiber oder zur Kostenfalle wird: jede Aufgabe an das günstigste geeignete Werkzeug routen, Credits pro Nutzer oder Business Unit begrenzen statt Pay-as-you-go offen laufen zu lassen, und Cowork nur dort aktivieren, wo Governance und Sicherheit stehen. In dieser Reihenfolge eingesetzt, ermöglicht Cowork den Nutzen agentischer Arbeit, ohne dem CFO einen Zähler zu übergeben, für den niemand ein Limit gesetzt hat.
Die Services von SoftwareOne
Das Routing jeder Aufgabe zum günstigsten geeigneten Werkzeug, das Begrenzen von Credits nach Business Unit und die Aktivierung von Cowork nur bei geklärter Governance sind eine operative Disziplin und kein einmaliges Projekt. Genau hier setzen unsere Digital Workplace-, Licensing- und FinOps-Praktiken an.
Wenn zusätzlich die größere E7-Lizenzierungsfrage ansteht, kann ein Microsoft 365 E7 Envisioning dabei helfen, zwischen vollständigem E7, zielgerichtetem E7 oder E5 plus Add-ons zu entscheiden und eine Roadmap zu entwickeln, die auch gegenüber Finance belastbar ist.