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Microsoft stellt um: 

Was ist neu am Lizenzrecht für Windows Server 2016?

Microsoft stellt um: Was ist neu am Lizenzrecht für Windows Server 2016 und wie lassen sich erhöhte Gebühren umgehen?

Sie sind schon eine Weile angekündigt, nun sollen sie kommen: Microsoft wird im zweiten Halbjahr 2016 die neuen Versionen für Windows Server auf den Markt bringen. Neben erforderlicher Produktanpassungen und neuen Cloud-inspirierten Features, gibt es auch Änderungen am Lizenzrecht. Ähnlich der Erhöhung der Einstiegsgrenze bei Enterprise Agreements, wird Microsoft auch sein Windows Server Lizenzmodell auf die Cloud ausrichten. Wir erklären, was sich ändern wird. Und vor allem: wie sich drohende Kostensteigerungen abwenden lassen.

Was ändert sich bei Windows-Server-2016-Lizenzen?

Grundsätzlich stellt Microsoft die „pro Prozessor-Lizenzierung“ auf eine „pro Core bzw. Kern“ Lizenzierung um. War es bislang unerheblich, wie viele Kerne auf einem Prozessor sind, werden sie nun entscheidend für die Ermittlung des Lizenzbedarfs. Galt bislang eine Lizenz pro Prozessor, gilt sie zukünftig für zwei Kerne. Abhängig von der Anzahl der Kerne pro Prozessor ergibt sich dann der Gesamtlizenzbedarf. Dabei gilt pro Server ein Minimum von acht Lizenzen, wobei pro Prozessor wiederum mindestens acht Cores lizenziert sein müssen.

Das neue Lizenzmodell:

Image 01 - Was ändert sich bei Windows Server 2016-Lizenzen
Quelle: SoftwareONE

Preislich stellt sich die Änderung wie folgt dar:

1 Prozessorlizenz (bisher) = 8 x Lizenz á 2-Cores (neu)

Der Preis einer Lizenz für 2-Cores des neuen Modells beträgt somit 1/8 des alten Lizenzpreises.

Image 02 - Was ändert sich bei Windows Server 2016-Lizenzen
Quelle: SoftwareONE

Was sind die Folgen?

Für normale Maschinen (bis 2 Prozessoren mit je 8 Kernen) ergeben sich durch die Umstellung keine preislichen Veränderungen. Leistungsfähigere Maschinen hingegen werden teurer. Die Lizenzierung der Zugriffsrechte (CALs) für den Windows Server bleibt gleich. Günstiger – etwa für Geräte mit weniger Prozessorkernen – wird es aufgrund der Mindestquoten übrigens nicht.

Kurzum: für viele Kunden wird es teurer. Aber es gibt Abhilfe.

Wie können Mehrkosten vermieden werden?

Die Lösung? Software Assurance bietet einen Weg um die erhöhten Lizenzgebühren herum. Von den verschiedenen nützlichen Zusatzleistungen, die die Wartungs- und Support-Lizenz mit sich bringt, kommt Kunden hier vor allem einer zupass: Die Software Assurance deckt alle neuen Versionen, die in der Vertragslaufzeit des EAs an den Markt kommen, ab. Daher ist es sinnvoll, jetzt nochmal in die aktuelle Version zu investieren und sie mit Software Assurance zu erwerben.

Ein paar Beispiele:

Beispiel 1:
Firma A plant, für einen Server mit 2 Prozessoren und je 10 physischen Cores eine Windows Server 2016 Lizenz zu erwerben.

Die Lösung: Windows Server 2012 R2 Lizenz mit SA

Beispiel 2:
Firma B plant, für einen Server mit 4 Prozessoren und je 16 physischen Cores eine Windows Server 2016 Lizenz zu erwerben.

Die Lösung: 2 x Windows Server 2012 R2 Lizenz mit SA

It is also possible to assign existing licenses with Software Assurance to new hardware.

Schritt 1:

Die Lizenz von einem normalen Server wird einer leistungsfähigeren Maschine intern neu zugewiesen (Bei einer Neuzuweisung muss die 90-Tage-Regel beachtet werden).

Schritt 2:

Für den normalen Server kann nun die notwendige Serverlizenz ohne Mehrkosten erworben werden (2012 R2 oder 2016).

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