140.000 GBP eingespart
bei Personalressourcen über fünf Jahre für zentrale studierendennahe Services
SoftwareOne Case Study

Um seine Cloud-Vision zu realisieren und eine Steigerung der Hosting-Kosten um 500 % zu vermeiden, migrierte Barton Peveril mit SoftwareOne zu Google Cloud. So entstand eine skalierbare Plattform für zentrale Services wie Google Workspace und Google Classroom, die die Kosten senkt und die Nachhaltigkeit verbessert.
Mit mehr als 5.000 Studierenden ist Barton Peveril eines der größten Sixth Form Colleges im Vereinigten Königreich. Das College wurde in mehreren Bereichen, darunter die Lehrqualität, als herausragend bewertet. Chris Loveday, stellvertretender Schulleiter, führt dies darauf zurück, dass das College die Studierenden konsequent in den Mittelpunkt stellt.
Als Loveday zum College kam, setzte dieses bereits stark auf Google-Lösungen, betrieb seine Infrastruktur jedoch noch lokal. Mitarbeitende und Studierende nutzten Google Workspace und Google Classroom, um Lehre und Lernen zu unterstützen. Lovedays Digitalstrategie für das College sah eine Migration in die Cloud vor, um die Sicherheit zu verbessern, die Betriebskosten zu senken und die Umweltauswirkungen des IT-Betriebs zu reduzieren.
Hinzu kam, dass dem College eine Steigerung der Lizenzkosten für die lokale Infrastruktur um 500 % bevorstand. Loveday wandte sich bezüglich der Migration und einer Supportvereinbarung an Google Cloud. Google Cloud empfahl dem College, für die Migration mit einem technischen Partner zusammenzuarbeiten. So kam das College mit SoftwareOne in Kontakt. „Wir suchten eine partnerschaftliche Zusammenarbeit“, sagt Loveday. „Und genau das hat SoftwareOne angeboten.“
bei Personalressourcen über fünf Jahre für zentrale studierendennahe Services
durch Managed-Services-Unterstützung
bei Betrieb und Infrastruktur

Als das Barton Peveril College beschloss, seine gesamte lokale IT-Infrastruktur und alle Services in die Google Cloud zu migrieren, stand das Projekt unter erheblichem Zeitdruck. Die neue Umgebung musste innerhalb von nur neun Monaten betriebsbereit sein, da die bestehenden Lizenzen ausliefen und die Migration bis zu diesem Stichtag vollständig abgeschlossen werden musste.
Zu diesem Zweck nutzte das College gemeinsam mit SoftwareOne das Beschaffungsrahmenwerk Open Clouds for Research Environments (OCRE), um das Onboarding mit Google Cloud zu vereinfachen. OCRE ermöglicht akademischen und Forschungseinrichtungen in Europa den Zugang zu vorab geprüften Anbietern mit kosteneffizienten Cloud-Preisen. SoftwareOne ist im OCRE-Rahmenwerk in 16 Ländern ein führender Google Cloud Partner und unterstützt akademische Einrichtungen und Forschungseinrichtungen in mehr als 35 europäischen Ländern.
Für Loveday war die Entscheidung für Google Cloud naheliegend: „Mit dem Namen Google verbindet man ein hohes Maß an Vertrauen“, erklärt er. „Die Plattform steht für Zusammenarbeit, Resilienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Wir haben zwar auch andere Cloud-Anbieter geprüft, doch ein integriertes Ökosystem aus einer Hand steigert die Effizienz und erleichtert die Zusammenarbeit innerhalb einer einheitlichen Umgebung.“
Bildungseinrichtungen sind auf eine Vielzahl miteinander vernetzter Anwendungen und Systeme angewiesen, um ihre Services bereitzustellen. Daher mussten sämtliche Verbindungen und Abhängigkeiten sorgfältig identifiziert und analysiert werden. Eine zentrale Aufgabe des Projektteams bestand darin, die Datenflüsse detailliert zu dokumentieren, um sicherzustellen, dass während der Migration keine kritischen Systemabhängigkeiten unterbrochen werden. Auf dieser Grundlage begann die detaillierte Planung des Projekts.

Das College verfügte über ein schlank aufgestelltes IT-Team und suchte daher einen Partner, der die Migration konzipieren und anschließend eigenverantwortlich umsetzen konnte. Nach der Vorstellung der bestehenden Systeme sowie der geschäftlichen Ziele und Prioritäten übertrug das College die Verantwortung für das Projekt an SoftwareOne. Nachdem die Planung abgeschlossen und alle technischen Entscheidungen getroffen waren, blieben dem Team rund vier Monate, um die gesamte digitale Infrastruktur des Colleges in die Google Cloud zu migrieren.
Ziel war der Aufbau einer Infrastruktur und eines Ökosystems, das die bestehenden Google Cloud Services sinnvoll ergänzt und erweitert. Dazu gehörten unter anderem KI-Agenten, die das College auf Basis der einheitlichen Plattform Vertex AI entwickelt hat. Dazu zählen Barton Buddy, ein Assistent für Studierende mit Informationen zu Stundenplänen, Abgabefristen und Angeboten auf dem Campus, sowie Barton AI, das Mitarbeitende in Lehre, Verwaltung und Betreuung bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt.
Diese KI-Agenten bieten Studierenden und Mitarbeitenden einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu wichtigen Informationen. Obwohl die Initiative bereits vor Beginn der Migration gestartet wurde, sorgte der native Betrieb auf Google Cloud dafür, dass alle Komponenten in einem gemeinsamen Ökosystem zusammengeführt wurden. Dadurch erhielt das KI-Team des Colleges eine klare Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung der Lösungen sowie verbesserte Sicherheits- und Governance-Richtlinien.
Während weniger geschäftskritische Systeme bereits im laufenden Semester migriert wurden, erfolgte die Verlagerung der zentralen Anwendungen und Dienste in die Google Cloud während der Sommerferien. Trotz des ambitionierten Zeitplans konnte die gesamte Infrastruktur des Colleges einige Tage früher als geplant migriert werden, und das ohne operative Ausfallzeiten oder Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs.
Wir suchten eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Und genau das hat SoftwareOne angeboten. Schon in den ersten Gesprächen wurde deutlich, dass SoftwareOne wirklich mit uns zusammenarbeiten wollte. Die offene und transparente Kommunikation, die Bereitschaft, sich einzubringen und unsere Anforderungen und Prioritäten zu verstehen, haben SoftwareOne für uns klar von anderen Anbietern abgehoben.
Vice Principal, Barton Peveril Sixth Form College
Zusätzlich zur Migration schloss das College mit SoftwareOne einen fünfjährigen Managed-Services-Vertrag ab, um den Betrieb seiner neuen Cloud-Infrastruktur langfristig sicherzustellen. Da das IT-Team bewusst schlank aufgestellt ist, wollte Loveday seine Mitarbeitenden von administrativen Infrastrukturaufgaben entlasten. Statt Zeit und Ressourcen in den Aufbau von Cloud-Betriebswissen zu investieren, sollte sich das Team auf die Unterstützung von Studierenden und die Weiterentwicklung digitaler Services konzentrieren können.
Gleichzeitig verfolgte das College das Ziel, seine IT-Kosten flexibler zu gestalten. Anstatt dauerhaft für eine On-Premises-Infrastruktur zu zahlen, sollten nur die Ressourcen und Services genutzt und abgerechnet werden, die tatsächlich benötigt werden. So lassen sich Systeme während der Ferien oder in Semesterpausen gezielt zurückfahren und die Betriebskosten entsprechend optimieren.
Der Managed-Services-Vertrag bietet dem College zudem die nötige Flexibilität, um in arbeitsintensiven Phasen auf zusätzliche Unterstützung zurückzugreifen. Ein Beispiel dafür ist der September, wenn jedes Jahr bis zu 2.700 neue Studierende aufgenommen werden. In dieser Zeit müssen unter anderem Zugänge eingerichtet, Ausweise erstellt und Schulungen organisiert werden. Ein weiterer besonders kritischer Zeitraum ist die Veröffentlichung der Prüfungsergebnisse. Dank der Übernahme des Infrastrukturmanagements und der Sicherstellung der Systemverfügbarkeit durch SoftwareOne kann sich das IT-Team des Colleges voll auf die Bedürfnisse der Studierenden konzentrieren und damit den zentralen Auftrag der Organisation unterstützen.
„SoftwareOne hat von Anfang an großes Vertrauen geschaffen“, sagt Loveday. „Das Team verfügte über die notwendige fachliche Expertise, die technischen Fähigkeiten und die Kapazitäten, um die Migration schnell und erfolgreich umzusetzen. Genau das wurde uns zu Beginn des Projekts zugesagt, und genau das hat SoftwareOne geliefert.“
Barton Peveril setzt heute vollständig auf Google Cloud. Nach Berechnungen des Colleges spart die Nutzung von Google Cloud Services auf einer skalierbaren, von SoftwareOne verwalteten Infrastruktur jährlich rund 350 Arbeitsstunden bei geschäftskritischen Prozessen ein, darunter die Aufnahme neuer Studierender und die Veröffentlichung der Prüfungsergebnisse. Über die Laufzeit des fünfjährigen Vertrags werden zudem Einsparungen von rund 140.000 GBP erwartet. Dank der attraktiven Konditionen des OCRE-Rahmenvertrags konnte das College die Betriebskosten seiner neuen Infrastruktur zusätzlich um mehr als 10 Prozent senken.
Als vollständiger Google-Cloud-Tenant profitiert das College außerdem von einer nahtlos integrierten Plattform für seine KI-Anwendungen. Die Agenten Barton Buddy und Barton AI sind durch erweiterte Sicherheits- und Governance-Funktionen geschützt, die speziell auf die Anforderungen von Bildungseinrichtungen zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem Tools zur Überwachung von Suchanfragen, die eine sichere Nutzung unterstützen und die Betreuung von Studierenden erleichtern.
Darüber hinaus unterstützt der Betrieb der Infrastruktur in der Google Cloud die Nachhaltigkeitsziele des Colleges. Eigene Berechnungen zeigen, dass der Umstieg in die Cloud einen wichtigen Beitrag zu einer effizienteren und nachhaltigeren IT-Landschaft leistet.
SoftwareOne war hervorragend. Sie haben uns verstanden, unseren Kontext und unsere Ziele verstanden und hatten die Verbindungen zu Google Cloud, um unsere Vision umzusetzen.
Vice Principal, Barton Peveril Sixth Form College
Ein weiterer greifbarer Erfolg der Partnerschaft ist ein im Google-Workspace-Design gestalteter Lernbereich auf dem Campus, dessen Umsetzung im Rahmen der Zusammenarbeit finanziert wurde. Der modern ausgestattete Bereich erfreut sich großer Beliebtheit bei den Studierenden und hat sich schnell zu einem der gefragtesten Aufenthalts- und Lernorte des Colleges entwickelt. Im Zuge der fortlaufenden Zusammenarbeit werden dort auch Expertinnen und Experten von Google Cloud und SoftwareOne Vorträge halten und den Studierenden Einblicke in ihre Karrierewege und die vielfältigen Möglichkeiten der Technologiebranche geben.
Als nächsten Schritt seiner Cloud-Strategie prüft das College gemeinsam mit SoftwareOne den Einsatz von BigQuery, dem serverlosen Data Warehouse von Google, um Daten für Analysezwecke zentral zu speichern und auszuwerten. Darüber hinaus evaluieren die Teams den Einsatz von Datenvisualisierungslösungen wie Looker sowie natürlichsprachlichen Abfragen auf Basis von Gemini. Diese Technologien sollen es ermöglichen, datenbasierte Erkenntnisse schneller zu gewinnen und fundiertere Entscheidungen für die Bildung, Unterstützung und das Wohlergehen von Studierenden und Mitarbeitenden zu treffen.

Geben Sie uns bitte einige Stichpunkte zu Ihrem Anliegen, damit wir Sie direkt den richtigen Ansprechpartnern zuordnen können.
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