Vorbereitung ist alles! Mit einem erfahrenen Partner und optimaler Planung in die Cloud

Vorbereitung ist alles!

Mit erfahrenem Partner und optimaler Planung in die Cloud

Vorbereitung ist alles! Mit einem erfahrenen Partner und optimaler Planung in die Cloud

  • 25 September 2019

Wie läuft eine Cloud-Migration bei einem Global Player ab? Welche Vorteile hat ein Unternehmen? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Wie kann ein IT-Dienstleister unterstützen? Die fiktive Firma Wolkenberger, die von einer kleinen lokalen Mosterei hin zu einem international erfolgreichen Unternehmen expandierte, ist den Weg in die Cloud bereits gegangen. Im Interview erfahren Sie, welche Erfahrungen die Firma bei dem Umstieg gemacht hat und wie ein externer IT-Dienstleister sie dabei unterstützt hat.

Der Hintergrund: Warum die Firma Wolkenberger in die Cloud wechselte

Wieso haben Sie den Schritt in die (Public) Cloud gewagt?

IT-Manager: Die IT-Infrastruktur musste mit dem enormen Wachstum der Firma Wolkenberger Schritt halten. Ein ausschlaggebender Grund für den Wechsel in die Public Cloud war die flexible Skalierbarkeit. Wir konnten ohne geringen Aufwand die sich ständig verändernden Nutzerzahlen anpassen. Ganze Niederlassungen konnten schnell an unser System angeschlossen werden, ohne vorab neue Hardware implementieren zu müssen.

Welche Vorteile haben Sie davon?

IT-Manager: Ein ganz klarer Vorteil ist natürlich der wirtschaftliche Aspekt. Mit Software as a Service (SaaS) wird die benötigte Anzahl an Programmen gemietet und nicht wie üblich gekauft. Somit entfiel nicht nur der hohe Kaufpreis, sondern auch die Installation auf den Rechnern unserer Mitarbeiter. Die kontinuierliche Wartung wurde ebenfalls stark vereinfacht bzw. ersetzt.

Eric Berg: Nachdem die Firma Wolkenberger zusätzliche Standorte etabliert hat, benötigte sie natürlich auch mehr Rechenleistung – und das am besten per Knopfdruck. Die Public Cloud macht es möglich. Schnell und flexibel lassen sich weitere Dienste dazu buchen oder auch zeitweise „einfrieren“.

Das Vorgehen: Wie die Migration ablief und welche Herausforderungen es gab

Wie sind Sie bei dem Wechsel in die Cloud vorgegangen?

IT-Manager: Zunächst einmal mussten wir natürlich sicherstellen, dass unsere bisherigen Systeme kompatibel sind und in der Cloud betrieben werden können. Hierfür haben wir gemeinsam mit unserem Partner ein Assessment der bestehenden Umgebung durchgeführt. Anschließend wurde die optimale Architektur für unsere zukünftige Cloud-Umgebung erstellt und möglichst viele Lösungen in Plattform-Dienste etabliert, um Kosten zu sparen.

Eric Berg: Wir arbeiten bereits seit geraumer Zeit mit Wolkenberger zusammen und kannten somit die Situation des Kunden. Zunächst einmal haben unsere SAM-Kollegen einen Cloud Readiness Check durchgeführt und evaluiert, ob und wie bestehende Produkte in die Cloud überführt werden dürfen. Weiter ging es dann über technische Assessments bis hin zur neuen Gesamtarchitektur. Aufgrund der Microsoft Ausrichtung der IT war ein Einstieg in Azure schnell zu realisieren.

Was waren dabei die größten Herausforderungen und wie haben Sie diese bei Wolkenberger gemeistert?

IT-Manager: Die größte Herausforderung war es, mit dem schnellen Wachstum unseres Unternehmens Schritt zu halten. Pläne, die wir gestern gemacht hatten, waren morgen nicht mehr ausreichend. Die Flexibilität der Cloud war uns dabei eine große Hilfe. Zeitgleich haben wir realisieren müssen, dass eine klassische IT-Organisation mit den neuen Anforderungen nicht einhergeht. Daher waren wir froh, mit einem erfahrenen Partner, ein agiles Projektmanagement und die Umsetzung des DevOps-Gedankens realisiert zu haben.

Waren Sie eigentlich von Beginn an davon überzeugt, in die Cloud zu wechseln?

IT-Manager: Zunächst war ich äußerst skeptisch. Als das erste Mal eine „Public-Cloud-Strategie“ im Raum stand, war ich einer der Verfechter der klassischen IT. Zudem gab es Bedenken aus dem Bereich Security und auch unsere Finanzexperten waren sich unsicher. Doch wie ich feststellen musste, waren meine Vorbehalte grundlos. Das größte Problem war unser mangelndes Wissen in Bezug auf die Cloud. So sind auch wir einigen Gerüchten und Mythen auf den Leim gegangen.

Die Unterstützung: Wie ein Dienstleister die Cloud-Migration entlastet hat

Ab wann hat sich für Sie die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister gelohnt?

IT-Manager: Tatsächlich hat sich externe Unterstützung auf dem ganzen Weg gelohnt. Beginnend bei der ersten Aufklärung in Richtung Cloud, über das passende Lizenzmodell bis hin zur korrekten Implementierung war unser Partner stets dabei. Und obwohl wir phasenweise eigenständig gearbeitet haben, haben wir es uns nicht nehmen lassen, regelmäßige Audits durchführen zu lassen. Langfristig gesehen hilft der Azure Managed Service unseren IT-Mitarbeitern, effizienter zu arbeiten und neue Themen voranzutreiben, da die Standard-Themen durch den Dienstleister übernommen werden.

Roland Walther: Ein Kunde mit einem solch rasanten Wachstum hat in der Regel die Herausforderung, dass neben dem Tagesgeschäft auch die Anforderungen an die IT schnell wachsen. Dafür braucht es eine IT-Abteilung, welche skalierfähig und flexibel agieren kann. Hier können wir als Managed Service Provider gezielt unterstützen und zusätzliche Anforderungen, wie wachsendes Volumen und weitere Services, schnell zur Verfügung stellen und betreiben. So bleibt auf Kundenseite mehr Zeit für das eigentliche Business.

Mit welchen Services hat Ihnen der IT-Dienstleister geholfen? Werden Sie weitere Services benötigen?

IT-Manager: Bei der Implementierung der Cloud sowie dem jetzigen Betrieb steht uns unser Partner zur Seite. Außerdem wurden unsere Mitarbeiter im Vorfeld geschult. Dabei haben die Administratoren natürlich andere Seminare erhalten als die Endanwender.

Roland Walther: Wir haben mit unseren Betriebsleistungen im Bereich Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) begonnen. Diese werden aktuell auf weitere Plattform-Services ausgebaut und es kommt auch der Betrieb von Software as a Service (SaaS)-Lösungen dazu. Als Dienstleister kümmern wir uns um die Bereitstellung und Sicherstellung der Verfügbarkeit der Services. Die spezifischen Inhalte werden von den IT-Mitarbeitern der Firma Wolkenberger betreut.

Was raten Sie Firmen, die über einen Wechsel in die Cloud nachdenken?

IT-Manager: Vorbereitung ist alles! Planen Sie den Umzug in die Cloud und holen Sie sich einen Partner mit Erfahrung und Know-how ins Boot.

Eric Berg: Brechen Sie mit alten Gewohnheiten und lassen Sie sich auf die „neue IT“ ein. Das schafft nicht nur Vorteile, sondern auch ganz neue Möglichkeiten für Ihr Unternehmen. Ich denke da beispielsweise an DevOps, AI oder IoT.

Roland Walther: Managed Servcies in Verbindung mit Cloud Services müssen konsequent die Mehrwerte der Cloud unterstützen. Hierfür braucht es einen Dienstleister, der mit flexiblen und skalierbaren Servicemodellen im IT-Betrieb das Geschäft des Kunden maximal unterstützen kann.

Sie möchten mehr zum Thema Cloud und Security erfahren?

In unserem Magazin „Go for Digital mit der Public Cloud“ können Sie die Entwicklung der Firma Wolkenberger vom Start-up zum Digital Business Player mitverfolgen. In Fachbeiträgen erfahren Sie alles zum Cloud-Management und entsprechenden Sicherheitslösungen.

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