The Cloud Journey, Part 3 – Manage

Grundlagen für die Cloud

Teil 3: Betrieb

Der „Cloud Kindergarten“. Grundlagen für das Leben - in der Cloud. Teil 3: Der Betrieb

„Die Cloud ist in etwa so wie ein Kindergarten.“ Hier wird der eine oder andere sicher lachen und denken: „Kindergarten? Ja, das trifft auf meinen Laden zu!“ So war das Statement aber gar nicht gemeint. Diese neue, fünfteilige Blogreihe versucht vielmehr zwei Dinge: Erstens, den Einstieg, die Migration und den Betrieb der Cloud anhand einer Alltagserfahrung zu verdeutlichen, die dem überwiegenden Teil der Leser bekannt sein dürfte: Der Kindergarten. Zweitens geht es bei dieser Reihe einfach um Basics. Also die Dinge, die offenbar jeder, den man fragt, kennt, die einem aber keiner erklären kann. So ist der Blog selbst eine Art von Kindergarten – wenn man diesen einmal als die erste Lernstufe im Leben, als der erstmaligen Konfrontation mit vollkommen Neuem definieren will. Im dritten Blog geht es um die erste Zeit nach der Migration. Den Betrieb.

Das Geheimnis stetiger Wiederbeschaffung

Hat der „Betrieb“ des Kindergartens letztendlich begonnen, haben sich die meisten Herausforderungen erledigt - denken unerfahrene Eltern; also solche ohne Trusted Advisor. Denn jetzt geht es erst richtig los. 
Dabei spielen gar nicht einmal neue Ausgaben die größte finanzielle Rolle, sondern die ständig notwendigen Wiederbeschaffungen von Dingen wie Rücksäckchen, Matschhosen, Trinkflaschen, Brotzeitdosen, Bechern, Hausschuhen, Regenjacken etc.; Sachen, die sich in der Kindergartenluft scheinbar rückstandslos auflösen und reihum nachgekauft werden müssen. 


Nein, da sind vor allem noch die anderen Eltern. Auf einmal bildet sich ein riesiger neuer Bekanntenkreis. Chatgruppen - wie zum Beispiel solche für Fahrgemeinschaften - schießen wie Pilze aus dem Handy. Diese Kontakte müssen synchronisiert werden. Beispiel: „Mutter von Lea = Karin in der Chatgruppe ‚Kuchen fürs Kindergartenfest‘“. Wir halten fest: Das System braucht konstante Wartung und erhöhte Aufmerksamkeit. Erforderlich ist das Management neuer, bisher unbekannter, komplexer Zusammenhänge.

Das Management neuer, komplexer Zusammenhänge

Wie in der Cloud auch: In unseren vorherigen Beiträgen Evaluierung und Migration haben wir Sie durch den Einstieg in die Cloud und das Verschieben Ihrer ersten Workloads und Anwendungen in die Cloud geführt. Nachdem Sie Ihre IT-Services nun tatsächlich in der Cloud bereitgestellt haben, müssen Sie diese Umgebung verwalten. Das Cloud-Management erhöht jedoch die Komplexität Ihrer Aufgabenliste gewaltig. 

Beschaffung

Denn mit der Cloud ändert sich die Art und Weise, wie Sie IT-Services beschaffen und nutzen, grundlegend. Die Cloud hilft, Geschäfte zu beschleunigen, die Markteinführungszeiten zu verkürzen und Kosten besser zu skalieren. Die flexible und agile Infrastruktur der Cloud ermöglicht es Ihnen, eine Architektur zu verwenden, die in mehrere Regionen verteilt ist, diese komplett abdeckt, dabei aber doch „weiche Kanten“ aufweist, also nicht abgegrenzt werden muss, auf mehreren Cloud-Plattformen zugleich ausgeführt wird und von verschiedenen Anbietern zugleich bereitgestellt werden kann. Das ist ein gigantisches Potenzial an Möglichkeiten: Allerdings muss Ihre Cloud-Management-Strategie alle Komponenten der Umgebung berücksichtigen und wer für jede verantwortlich ist.

Geteilte Verantwortung

Die Cloud-Provider sorgen für die Sicherheit der verwendeten Infrastruktur. Unternehmen müssen sich jedoch bewusst sein, dass sich viele Provider bei der Sicherung der in der Cloud gespeicherten Daten auf das Modell der gemeinsamen Verantwortung verlassen. 


Dieses Modell, dass darauf baut, dass die Verantwortung von zwei Seiten wahrgenommen wird, kann Ihre Arbeitslast deutlich verringern: Und zwar dann, wenn Ihr Cloud-provider die Komponenten des Host-Betriebssystems und der Virtualisierungs-Ebene, bis hin zur physischen Sicherheit der Einrichtungen, in denen der Dienst ausgeführt wird, betreibt, verwaltet und steuert.


Beim Cloud-fähigen Ansatz können Sie Cloud-basierte Sicherheitsfunktionen für eine höhere Effektivität nutzen und Cloud Intelligence verwenden, um die Erkennung von Bedrohungen und die Reaktionszeit zu verbessern. Durch die Verlagerung der Zuständigkeiten auf den Cloud-Provider erhalten Unternehmen eine bessere Sicherheitsabdeckung, sodass sie Sicherheitsressourcen und Budget anderen Geschäftsprioritäten zuweisen können. Organisationen müssen jedoch die Sicherheitsmaßnahmen mit zusätzlichen Kontrollen ergänzen. Dies ist das, was wir als "geteilte Verantwortung" bezeichnen oder den Unterschied zwischen "Sicherheit in der Cloud" und "Sicherheit in der Cloud" und den daraus resultierenden unterschiedlichen Rollen verstehen. Dazu erfahren Sie im Detail mehr im vierten Blog dieser Reihe.

Sichtbarkeit und Transparenz sind der Schlüssel

Beim Wechsel in die Cloud verwandeln sich traditionelle Rollen in ein flexibleres Modell - plötzlich sind mehr Personen außerhalb der IT-Abteilung für verschiedene Bereiche verantwortlich. Sie können nicht steuern, was Sie nicht sehen können. Daher besteht die Herausforderung darin, blinde Flecken zu beseitigen und sicherzustellen, dass Sie Sichtbarkeit und Transparenz in folgenden Bereichen erhalten:

  1. Leistung: Einfach ausgedrückt: Folgen Sie Ihren Cloud-Benutzern. Achten Sie darauf, wie Ihre Mitarbeiter Apps und Systeme verwenden. Der Verbrauch ist der beste Indikator für Sie, um zu sehen und zu verstehen, welche Prozesse die Unternehmensproduktivität steigern und welche zusätzlichen Ressourcen möglicherweise erforderlich sind, damit die Mitarbeiter schneller und produktiver werden und somit den Geschäftserfolg steigern können. Sie können auch nicht mehr benötigte Services / Tools leicht erkennen, um Kosten zu sparen.

  2. Kosten: Mit der Cloud und vielen weiteren Benutzern sollten Sie einen flexiblen und agilen Prozess entwickeln, um Ihre Services einfach an Ihre „reale“ Nachfrage und Nutzung anzupassen und auf einen neuen Kaufzyklus vorbereitet zu sein, falls zusätzliche Services erforderlich sind. Wenn mehr dezentrale Budgets vorhanden sind, steigt das Risiko einer Schatten-IT. Wie werden Sie damit umgehen, dass Ihre Mitarbeiter Lizenzen oder Software selbst kaufen?

  3. Sicherheit: Nachdem Sie bewertet haben, welche Art von Sicherheitsrichtlinien und -schichten obligatorisch sind, und diese in die Tat umgesetzt haben, geht es darum, Ihre Sicherheitskräfte kontinuierlich am Werk zu halten. In dieser Phase ist es wichtig, dass Sie Ihre Umgebung weiterhin überwachen können, damit Sie die Sichtbarkeit von Netzwerken, Anwendungen, Containern, Datenbanken und der zugrunde liegenden Struktur besser verstehen.

Grundsätze zur Cloud-Optimierung verstehen und nutzen

Ein Haupttreiber für den Wechsel in die Cloud ist das Potenzial, Kosten zu sparen. Öffentliche Clouds wie AWS oder Azure enthalten eine Vielzahl von Tools und Diensten, mit denen Sie Ihre Kosten besser bündeln und nur für Dienste ausgeben können, die Sie wirklich benötigen. Anbieter wie Amazon und Microsoft bieten jedoch komplexere Bundles an, sodass es für Sie möglicherweise schwierig ist zu verstehen, welche Art von Zahlungsmodell und Serviceabonnement Ihren Geschäftsanforderungen und Ihrem Budget am besten entspricht. SoftwareONE kann Ihnen dabei helfen, durch den Dschungel der Angebote zu navigieren, und bietet Expertenwissen zu grundlegenden Prinzipien der Kostenoptimierung wie:

  • Richtige Größe - Bereitstellung und Größe jedes Dienstes für jede Arbeitslast korrekt
  • Automatisierte Bereitstellung - Erweitern / Verkleinern, Ein- / Ausschalten von Ressourcen basierend auf Bedarf oder definierten Zeitplänen
  • Kaufoptionen - Vermeiden Sie unnötige Ausgaben, indem Sie die richtige Kaufoption für Ihren Anwendungsfall auswählen
  • Governance und Kontrolle - Strukturieren Sie Ihre Konten und markieren Sie alles
  • Kosten verfolgen und überwachen - Verwenden Sie Metriken, um Kosten zu überwachen und zu melden

Was tun ohne Trusted Advisor? 

Kurz Zurück zum Kindergarten: Oben, beim Thema Neubeschaffung und deren großen, etwas ungezogenen Bruder, der Wiederbeschaffung, ging es um Eltern ohne Trusted Advisor. Sicherlich haben wir auch unter den Kolleginnen und Kollegen von SoftwareONE jemanden, mit dem Sie sich zu diesem Thema bei Gelegenheit unterhalten können. Ein Video dazu haben wir leider nicht. 


Aber zu diversen Azure-Themen, über die unser Kollege Heiko Hertes – von Microsoft bereits mehrere Jahre in Folge mit dem Titel MVP – Most Valuable Professional – ausgezeichnet, im Video anschaulich und leicht verständlich berichtet.

Externe Hilfe? Externe Hilfe! 

Komplexität verständlich machen - mit SoftwareONE: Nur wenn Sie die von Ihnen erstellte Cloud-Umgebung auch genau kennen, können Sie den größten Nutzen erzielen und gleichzeitig eine schlanke, flexible und skalierbare Umgebung aufrechterhalten. Als vertrauenswürdiger Berater (Azure Expert MSP & AWS Advanced Consulting Partner) kann SoftwareONE Sie dabei unterstützen, die gewünschte Cloud-Umgebung aufrechtzuerhalten und dabei sogar Ihre Cloud-Ausgaben und den Verbrauch optimieren. Damit werden Sie noch produktiver! Etwa mit PyraCloud, einer von SoftwareONE eigenentwickelten Plattform. Damit:

 

  • steuern Sie Ihr Cloud-Ausgabenmanagement mit einem einzigen Dashboard
  • verwalten Sie Ihre Cloud-Umgebung durchgängig
  • überprüfen und verbessern Sie Ihre Cloud-basierten Architekturen mit einem gut strukturierten Framework für AWS
  • identifizieren und implementieren Sie Kosten-Einsparungs-Potenziale mit dem Cost Optimization Framework für Azure / AWS
  • erhalten Sie weitere Informationen zu AWS / Azure-Verbrauchsmethodiken und
  • planen Ihre Anwendungsmodernisierung / Geschäftstransformation professionell.

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SoftwareONE Redaktionsteam

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