Die ideale Service-Kombination?

Einkauf & Software Asset Management

Einkauf & Software Asset und Lifecycle Management: Gerade jetzt die ideale Service-Kombination?

In einer vielbeachteten Studie wartete Gartner kürzlich mit überraschenden Fakten auf: Bis 2021 brauchen 55% der Mitarbeiter im Bereich Technologiebeschaffung zusätzliche geschäftliche, digitale und analytische Fähigkeiten, um geschäftliche Innovationen und Wachstum zu realisieren. Grund ist, dass im Zuge der digitalen Transformation die Komplexität der Anbieter im gesamten Geschäftsumfeld Technologie rasant zunimmt. Weiter heißt es, dass ebenfalls bis 2021 in 60% der großen Unternehmen nicht mehr der klassische Einkauf die Technologie beschafft, sondern die ausgewiesenen Fachexperten. Warum Gartner damit recht deutlich vor allem auch vorgezeichnet hat, wie Unternehmen sich hinsichtlich Software Lifecycle Management und entsprechenden Services in naher Zukunft positionieren sollten, erläutert hier Bernhard Schweitzer, Practice Lead SLM Managed Service bei SoftwareONE. 


„Selbstverständlich bedingen Tätigkeitsprofile und strategische Aufstellung einander. Mir fiel dazu spontan diese Anekdote ein. Ganz früher einmal arbeiteten in Bussen oder Straßenbahnen in der Regel ZWEI Mitarbeiter: Der Fahrer und ein Schaffner, der im Bus herumging und kassierte. Irgendwann sollten die Schaffner eingespart werden. Der Chef teilt den Fahrern morgens mit, dass sie ab sofort auch kassieren müssen. Mittags fährt ein Bus gegen eine Hauswand. Es entsteht beträchtlicher Blechschaden. Bei der Vernehmung gibt der Fahrer zu Protokoll. „Keine Ahnung wie das passiert ist – ich war gerade hinten zum Kassieren!“


Blechschaden wird es bei der von Gartner beschriebenen Entwicklung in der Technologiebeschaffung wohl eher nicht geben. Wenn sich aber Tätigkeitsprofile mischen, wenn die sich wandelnden Verantwortlichkeiten nicht auch in eine komplett neue oder entsprechend verbesserte, bestehende Aufstellung eingebunden werden, kann es auch hier schnell zu negativen Auswirkungen kommen. Wie etwa zu potenziellen Risiken im Zusammenhang mit der Verwaltung und dem Vertragsmanagement im gesamten Unternehmen. Weiter kollidieren verschiedene Sicherheitsrichtlinien, der Überblick über End-of-Support-Software geht verloren, Schatten-IT entsteht und es folgt unweigerlich Incompliance. Was tun? 

Auf die Transparenz kommt es an

Transparenz über den gesamten Software-Bestand ist nun von entscheidender Bedeutung. Das hapert es aber offenbar noch: 66% der Unternehmen sind mit dem aktuellen Status ihrer SAM- und SLM-Implementierungen nicht zufrieden und stehen heute mehr denn je unter Druck, ihre SLM-Prozesse in einen fundierten Status zu versetzen. Unternehmen müssen sich die Frage stellen, in welchem SLM Reifegrad sie sich befinden: Arbeitet man lediglich an der Basis, also reaktiv? Ist Raum für Verbesserungen im SLM-Reifegradmodell?

Wenn dem so ist, stellt der Wandel in der Beschaffung eine Herausforderung, aber auch eine Chance dar: Wäre es nicht ideal, wenn man Beschaffung und SAM endlich eng kombinieren könnte? Sollte der Wechsel vom reaktiven auf den nächsten Level, der dynamisch und nachhaltig, mit der richtigen Kombination von Mitarbeitern, Prozessen und Technologien nicht gerade jetzt in Angriff genommen werden?

 

Welche Vorteile wären möglich?

Kombiniert man Software Lifecycle Management und Beschaffung, steigert man den Wert des eigenen Software- und Cloud-Portfolios, da nur eingesetzt wird, was vorhanden ist und nur bezahlt, was auch wirklich benötigt wird. 
Kosten werden optimiert, wenn Software-, Wartungs- und Cloud-Kosten anhand faktischer Nutzungsberichte erfasst werden. Das erhöht den Software-ROI durch Transparenz der Nutzungsrechte und senkt die OPEX. 
Gleichzeitig wird der der Betriebsaufwand minimiert, da Software- und Cloud-Lebenszyklen automatisiert werden. Auch eventuelle Audits werden reibungsloser verlaufen und damit weniger Zeitaufwand erfordern. 
Das Risiko wird reduziert, wenn Sicherheitsrichtlinien überprüft werden, der Überblick über End-of-Support-Software gegeben ist, Schatten IT gar nicht erst entsteht und Incompliance zum Fremdwort wird.
Die Transparenz wird gesteigert, wenn man die Kontrolle über Zugriffsrechte auf die Software Assets sichert. 

Ist er SLM-Reifegrad gesteigert kann man daraus eine langfristige Geschäftsstrategie entwickeln, die die von Gartner beschriebenen, im Zug der Digitalisierung unweigerlich auftretenden Veränderungen nicht nur begegnen, sondern sie zum Vorteil des eigenen Unternehmens instrumentalisieren kann.

 

SLMAdvanced von SoftwareONE 

SLMAdvanced von SoftwareONE ist ein Service, der das Beste aus den Software Asset Management (SAM)- und Beschaffungslösungen zu einer kombinierten End-to-End-Lösung vereint und sogar noch einen Vorteil generiert: Viele Unternehmen stehen aktuell durch die Digitalisierung oder auch die digitale Transformation unter einen sehr hohen Druck, haben aber oft die zur Umsetzung notwendigen Ressourcen nicht oder nicht in ausreichendem Maße. 

Unsere Lösung schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, denn der SLM Managed Service entbindet Unternehmen - bei sehr hoher Qualität - von der Notwendigkeit, neue Ressourcen zu schaffen. Mehr noch: Vorhandene Ressourcen werden entlastet (viele Tätigkeiten werden vom Service erbracht, bzw. sind automatisiert) und können sich nun voll und ganz der Transformation widmen.
Damit Sie noch heute Zugriff auf die umfassenden Ressourcen für die Technologie, die Mitarbeiter und die Prozesse erhalten, die zur Erreichung der SLM-Reife erforderlich sind, wenden Sie sich am besten gleich an SoftwareONE.

Sie wünschen sich weitere Informationen zum Thema Software Lifecycle Management und unseren Services?

Erfahren Sie auf unserer Übersichtsseite, wie Sie mit einer Kombination aus digitalisierter Beschaffung und Software Asset Management den Wert Ihres Cloud- und Software-Portfolios maximieren.

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Autor

Bernhard Schweitzer

Team Lead - Software Asset Management

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